Konzern-Ergebnis mehr als verdoppelt Jenoptik: Sparte »Industrielle Messtechnik« verbucht Rekord-Auftragseingang

Der Jenoptik-Konzern hat das 1. Halbjahr 2011 mit Rekordergebnissen abgeschlossen. Mit Umsätzen in Höhe von 256,3 Millionen Euro (Vorjahr 221,3 Mio.) wies Jenoptik ein Konzern-Betriebsergebnis von 24 Millionen Euro aus (1. Halbjahr 2010: 8,9 Mio.).

Anhaltend positiv entwickelte sich auch die Auftragslage: Der Konzern steigerte den Auftragseingang um knapp 30 Prozent auf 346,1 Mio. Euro (2010: 266,7 Mio.). Dabei erreichte das Segment Messtechnik im 1. Halbjahr 2011 die größten Zuwachsraten, die Sparte Industrielle Messtechnik verbuchte sogar einen Rekord-Auftragseingang. Hier zeigte sich die schnelle Erholung der Nachfrage aus der Automobilindustrie. Der Umsatz stieg um 43,1 Prozent auf 62,1 Mio. Euro (1. HJ 2010: 43,4 Mio.), der Auftragseingang lag mit 95,3 Mio. Euro um 34,4 Prozent über dem des Vorjahreszeitraums.

Das Segment Laser & Optische Systeme setzte im 1. Halbjahr 2011 die positive Entwicklung fort. Der Umsatz betrug 108,8 Mio. Euro, das entspricht einem Zuwachs von 17,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Auftragseingang wuchs um 11,3 Prozent auf 118,6 Mio. Euro.

Auch das Segment Verteidigung & Zivile Systeme zeigte sich stabil: Der Umsatz lag zum Ende des 1. Halbjahres 2011 mit 84,7 Mio. Euro auf Vorjahresniveau (84,9 Mio. Euro). Der Auftragseingang von 133,2 Mio. Euro (2010: 88,3 Mio.) war von mehreren großen Aufträgen beeinflusst, darunter ein Großauftrag über knapp 40 Mio. Euro.

Für das Gesamtjahr 2011 bestätigt der Konzern seine Umsatz- und EBIT-Prognosen: Der Umsatz soll die 510 Mio. Euro übersteigen, das Konzern-EBIT 40 Mio. Euro betragen. Aufgrund eines sehr guten 1. Quartals 2011 hatte Jenoptik bereits im Mai 2011 die ursprüngliche Ergebnisprognose vom März 2011 von 35 auf 40 Mio. Euro angehoben.

Und auch an den mittelfristigen Zielen hält Jenoptik fest. »Wir stehen zu unseren Umsatz- und Profitabilitätszielen«, so der Jenoptik-Chef Dr. Michael Mertin. Es gehe dabei nicht um Wachstum um jeden Preis, sondern um eine nachhaltige und profitable Entwicklung des Konzerns.