Jenoptik AG Jahresabschluss 2016 mit Bestmarken

Michael Mertin, Jenoptik: »Unser Ausblick für 2016 ist trotz der weltweit unsicheren Rahmenbedingungen verhalten positiv.«
Jenoptik-Chef Dr. Michael Mertin: »Das abgelaufene Geschäftsjahr war in wesentlichen Aspekten das beste in der Geschichte des Unternehmens.«

Mit Bestmarken unter anderem in den Kennzahlen Umsatz, Auftragseingang und Ergebnis hat der Jenoptik-Konzern sein Geschäftsjahr 2016 abgeschlossen. Für Dr. Michael Mertin, der zum 1. Mai 2017 als Vorstandvorsitzender zurücktritt, ist dies ein erfolgreicher Abschluss in seinem Amt.

Der Konzernumsatz der Jenoptik AG legte rein organisch um 2,4 Prozent auf 684,8 Mio. Euro zu (2015: 668,6 Mio.). Die Steigerung resultierte unter anderem aus einer höheren Nachfrage nach Energiesystemen für die Verteidigungs- und Bahnindustrie, einer verbesserten Investitionstätigkeit in der Automobilindustrie, insbesondere im Bereich der Laseranlagen, sowie einer stärkeren Nachfrage nach optischen Systemen in der Halbleiterausrüstungsbranche und im Markt für Informations- und Kommunikationstechnologie.

Regional betrachtet…

…kamen die Wachstumsimpulse vor allem aus dem asiatisch-pazifischen Raum sowie aus Amerika und Deutschland. Der Umsatzanteil aus Amerika und Asien/Pazifik betrug zusammen 34,4 % des Konzernumsatzes (2015: 32,7 %). Mit 458,2 Mio. Euro erzielte Jenoptik 66,9 % des Umsatzes im Ausland (2015: 450,8 Mio. Euro bzw. 67,4 Prozent).

Mit einem Anstieg um 11,8 %...

…auf insgesamt 68,5 Mio. Euro (2015: 61,2 Mio. Euro) erzielte Jenoptik auch beim EBIT einen neuen Rekordwert der letzten Jahre. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 10 % (2015: 9,2 %) und lag damit deutlich über dem avisierten Ziel für 2016. 

Der Auftragseingang stieg…

…im Geschäftsjahr 2016 um 97 Mio. Euro und erreichte mit 733,8 Mio. Euro einen neuen Spitzenwert (2015: 636,7 Mio.). 

Die Zahl der Jenoptik-Mitarbeiter…

…(inkl. Auszubildende) erhöhte sich zum 31. Dezember 2016 mit 3539 (31.12.2015: 3512) nur leicht um 0,8 %. Die Anzahl der im Ausland beschäftigen Personen hingegen stieg entsprechend der Internationalisierungsstrategie des Konzerns deutlicher um 9,1 % auf 686 Mitarbeiter (31.12.2015: 629). Damit arbeiten 19,4 Prozent der Belegschaft im Ausland (31.12.2015: 17,9 Prozent).