Testequipment für Elektrofahrzeug-Komponenten IPTE entwickelt BCB-Tester

Die belgische IPTE Factory Automation (FA) hat in Zusammenarbeit mit Lear ein Testsystem für die Fertigung von Battery Charger Blocks (BCB) entwickelt. Diese Komponenten übernehmen in Elektroautos das Lademanagement und die Überwachung der Batterien.

Die elektrischen Daten, mit denen Battery Charger Blocks arbeiten, spiegeln bereits die hohen Anforderungen wider: Leistungen bis zu 4 Kilowatt bei Gleich- und Wechselspannungen zwischen 12 und 410 Volt. Dazu kommen Kommunikationskanäle mit großen Datenraten, die wie die technischen Spezifikationen umfassend geprüft und dokumentiert werden müssen.

Die in Zusammenarbeit mit Lear entwickelte und von IPTE FA realisierte Kundenapplikation zum Test von Battery Charger Blocks umfasst die Prüfblöcke Isolations-, Durchgangs-, Stecker- und Diagnosetest, Test der Kommunikation, Überprüfung der Ladekurve und der Stromaufnahme sowie die Einhaltung der Spezifikation für die gesamte Baugruppe.

Die Testblöcke und ihre Funktionen im Einzelnen: Beim Isolationstest dürfen unter Hochspannung keine Leckströme auftreten. Im umgekehrten Sinn sind Spannungsabfälle, speziell bei hohen Stromstärken, nicht tolerierbar. Dies wird beim Durchgangstest überprüft. Zudem müssen alle elektrischen Verbindungen, getestet per Steckertest, einwandfrei sein. Der Diagnosetest checkt die diversen Ein- und Ausgänge des BCB in Abhängigkeit der spezifizierten Funktionen. Ähnlich verläuft der Test der Kommunikation, bei dem der Datenaustausch mit der Peripherie überprüft wird.

Ein wichtiger Punkt für die Langlebigkeit von Batterien ist die Einhaltung der optimalen Ladekurve. Entsprechend wird auch diese im Test zusammen mit der gesamten Anzahl der Stromaufnahmen in den unterschiedlichen Betriebsarten überprüft. Nicht zuletzt kontrolliert der BCB-Tester anhand der maßgeblichen Normen und Standards, ob die Baugruppe die festgelegten Spezifikationen einhält.