Bustec Hochgenau messen

Multi-Carrier Synchronisation (gemessen bei 2 MHz Base-Clock)
Multi-Carrier Synchronisation (gemessen bei 2 MHz Base-Clock)

Bei einer Abtastrate von 216 KSPS eine Messgenauigkeit von besser als 0,01 Prozent zu erreichen - und das über die gesamte Messkette. Wie das funktioniert, zeigt Dr. Fred Blönnigen, CEO von bustec, in seinem Vortrag, den er am 1. Juli auf unserem Signal-Chain-Forum in Stuttgart hält.

Als Beispiel greift er auf eine Anwendung in einem Windtunnel zurück, in dem es tagesbedingt zu großen Temperaturschwankungen kommt. Um trotzdem die Genauigkeitsanforderungen zu erfüllen, muss das System eine sehr schnelle Kalibriermöglichkeit bieten, damit sich die Temperaturschwankungen nicht auf das Messergebnis auswirken. Die Mess-Hardware ProDAQ von bustec gibt dem Benutzer genau diese Möglichkeit. Sie ermöglicht eine komplette Kalibrierung des gesamten Messsystems in wenigen Sekunden.

Eine andere Anforderung moderner Messdatenerfassung ist die Synchronisierung aller Messkanäle. Dies ist bei einem zentralen Messaufbau mit vielen Messkarten einfach zu realisieren, erfordert dann aber lange Signalkabel von den Messstellen zu den Messkarten. Dabei leidet aber die Messgenauigkeit unter den elektromagnetischen Störfrequenzen und die geforderte Messgenauigkeit ist nicht mehr zu erzielen. Deshalb bietet Bustec LXI (Lan eXtension for Instrumentation) basierte Messsysteme an. Damit hat der Benutzer den Vorteil, seine Messsysteme direkt an den Messstellen aufstellen zu können. Nun muss nur noch eine gute Synchronisierung garantiert werden, was Bustec aber garantiert. Blönnigen zeigt in seinem Vortrag, wie dies über die normale Ethernet-Verbindung realisiert werden kann.

Die dritte wichtige Anforderung ist der zu erzielende Datendurchsatz. Dies ist sehr wichtig bei Systemen mit mehreren hundert oder mehreren tausend Messstellen. Der Vortrag wird auch auf diesen Punkt eingehen.