Gesellschaft für Mikroelektronikanwendung Chemnitz mbH (GEMAC) Führungswechsel bei der GEMAC

Dirk Hübner (li.) und Karsten Grönwoldt (re.) übernehmen ab 2014 die Geschäftsführung. Unternehmensgründer Dr. Claus Dittrich (mi) ist Beiratsvorsitzender.
Dirk Hübner (li.) und Karsten Grönwoldt (re.) übernehmen ab 2014 die Geschäftsführung. Unternehmensgründer Dr. Claus Dittrich (mi) ist Beiratsvorsitzender.

Finanzexperte Karsten Grönwoldt übernimmt ab sofort zusammen mit dem technischen Geschäftsführer Dirk Hübner die Geschäftsleitung bei der GEMAC. Damit ist die seit 2008 geplante Nachfolgeregelung von Dr. Claus Dittrich abgeschlossen. Der 69-Jährige Unternehmensgründer bleibt als Beiratsvorsitzender und Leiter der FuE-Fördermittelprojekte im Unternehmen tätig.

Der 49-Jährige Diplom-Betriebswirt Karsten Grönwoldt wechselte bereits 2013 zum Chemnitzer Elektronikspezialisten und stieg im Januar 2014 in die Leitung des Unternehmens mit ein.

Sein Geschäftspartner Dirk Hübner (41) ist im Zuge der Nachfolgeregelung bereits seit 2011 als Geschäftsführer der GEMAC tätig. Der Diplom-Ingenieur arbeitete zuletzt als Leiter Produktmarketing und vorher als Entwicklungsleiter in der GEMAC.

Mit der neuen Doppelspitze will sich die GEMAC verstärkt auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und den Jahresumsatz um jährlich acht Prozent steigern: »Ein wichtiger Geschäftsbereich sind unsere Diagnosegeräte für Feldbussysteme«, so Grönwoldt. »Wir waren mit unserem Know-how die Ersten am Markt und haben uns mittlerweile führend etabliert. Darauf müssen wir aufbauen.«

In diesem Sinne präsentiert die GEMAC im April zur Hannover Messe ihr neuestes Produkt, den CANtouch. Das an die Bedienung von Smartphones angelehnte Diagnosegerät soll den Markt der Feldbusdiagnosegeräte revolutionieren und den Umsatz in diesem Geschäftsbereich um 50 Prozent steigern.

Ähnlich ist die Planung im Geschäftsbereich der Interpolationsprodukte - Schaltkreise, PC-Karten und Geräte, die der Auflösungserhöhung von Messsystemen dienen. Die Markteinführungs- und Bemusterungsphase eines neuen Schaltkreises ist 2013 erfolgreich umgesetzt worden. Namhafte Unternehmen haben bereits Interesse bekundet, so dass sich der Umsatz auch in diesem Bereich annähernd in 2014 verdoppeln soll.