Software Debugging meets Hardware-Validierung »Es geht um die Transparenz«

Glenn Woppman, Asset Intertech: »Mit der Einbindung der Arium-Technologie in die ScanWorks-Plattform erhalten Entwickler nicht nur mehr Aufschluss über den Ablauf der Software und ein besseres Verständnis der Interaktion zwischen der Software und der zugrunde liegenden Hardware, sondern sie profitieren auch von einem genaueren Einblick in die Hardwarefunktionalität. Die Kombination von ScanWorks und Arium erzeugt diese Transparenz innerhalb des Systems - von unten nach oben, von der Hardware zur Software.«
Glenn Woppman, Asset Intertech: »Mit der Einbindung der Arium-Technologie in die ScanWorks-Plattform erhalten Entwickler nicht nur mehr Aufschluss über den Ablauf der Software und ein besseres Verständnis der Interaktion zwischen der Software und der zugrunde liegenden Hardware, sondern sie profitieren auch von einem genaueren Einblick in die Hardwarefunktionalität. Die Kombination von ScanWorks und Arium erzeugt diese Transparenz innerhalb des Systems - von unten nach oben, von der Hardware zur Software.«

Um Entwicklern einen tieferen Einblick in das Zusammenspiel zwischen Hard- und Software zu bieten, werden künftig die Software Debug Tools von Arium in Assets ScanWorks-Plattform für die Hardware-Validierung integriert. Doch die gemeinsame Lösung birgt noch eine ganze Reihe weiterer Vorteile.

Bei komplexen Elektroniksystemen ist die effiziente und fehlerfreie Interaktion zwischen Hardware und Anwendungssoftware von entscheidender Bedeutung. Aber beim Debugging stellen Entwickler oft fest, dass sie kaum mehr nachvollziehen können, wie die Software abläuft und wie sie mit der zugrunde liegenden Hardware interagiert. Für das Debugging, die Validierung und den Test der Hardware bietet Asset Intertech bereits seit längerem seine ScanWorks-Plattform an. In diese sollen nun sukzessive die Software-Debugging-Tools von Arium integriert werden: Die für Intel- oder ARM-basierende Systeme ausgelegten »SourcePoint«-Tools sollen innerhalb von ScanWorks für eine höhere Transparenz der Abläufe zwischen Hardware und Software sorgen. Ziel ist es, ScanWorks als umfassendstes Set berührungsloser Tools für Chip- und Leiterplattendesigner, Fertigungs-Testingenieure und Troubleshooting-Supportmitarbeiter im Markt zu etablieren.

Zum Hintergrund: Für Chip-, Leiterplatten- und Systementwickler wird es immer schwieriger, ihre Arbeit aus der Designabteilung in die Fertigung zu übertragen. Vor der Freigabe eines neuen Produktdesigns für die Fertigung müssen sie bestätigen können, dass es ordnungsgemäß funktioniert. Das erfordert die Validierung und das Testen der Hardware ebenso wie das Debugging der Betriebssystem- und Anwendungssoftware.

Und genau hier liegt das Problem: »Die steigende Zahl von Verarbeitungskernen und die Integration von immer mehr Ressourcen in SoC-Komponenten lassen den Umfang der Funktionssoftware explosionsartig wachsen, die als Schnittstelle zwischen der Hardware und der Betriebssystemsoftware und den Anwendungen benötigt wird«, erklärt Glenn Woppman, President und CEO von Asset Intertech. »Gleichzeitig beklagen die Anwender, dass sie nicht sehen können, wie die Hardware und die Firmware interagieren. SoC-Architekturen und neue Chip-Gehäuse-Technologien machen es praktisch unmöglich, sich ein Bild zu verschaffen, was in den Chips und Systemen vor sich geht. Alle diese technischen Fortschritte verlangsamen und komplizieren die Entwicklung neuer Produkte enorm, weil die Industrie mit weniger effektiven externen Debugging-, Validierungs- und Test-Technologien arbeitet. Das ändert sich jedoch jetzt mit dem Trend hin zur Embedded-Instrumentierung.«

Hier setzen die Tools von ScanWorks und Arium an. Während sie bislang jeweils für sich eine ganz spezielle Rolle bei der Lösung dieser Probleme spielten, soll mit der Kombination nun eine Transparenz hergestellt werden, wie sie kein anderes System bieten kann. »Was Intel-spezifische Tools betrifft, bietet ScanWorks bereits ein breites Spektrum«, so Woppman. »Wir verfügen über Tools zur Validierung der Signalintegrität auf High-Speed-I/O-Bussen, zur Durchführung von At-Speed-Funktionstests auf Leiterplatten und zur Lokalisierung von Shorts und Opens auf Boards. Die hardwareunterstützten Debugging-Tools von Arium wiederum ermöglichen die schnelle Fehlersuche und -beseitigung im Code. Die Tracing-Tools unterstützen den Entwickler bei der raschen Analyse der Softwaretransaktionen und Interaktionen in Cores, Threads und Code-Modulen. Dabei ergänzen sie auch ScanWorks HSIO, ein Toolset für die Validierung von Chip-zu-Chip-Bussen auf Leiterplatten.«

Die Kombination dieser Tools ergibt für Intel-Entwickler ein vollständiges Set für Hard- und Firmware, mit dem sie den Bring-up ihrer Prototypen enorm beschleunigen und die Prozesse, die sie bereits beim Board-Bring-up genutzt haben, zusammen mit dem Design in die Fertigung übergeben können. Damit entfällt der Doppelaufwand für die Entwicklung neuer Testprozesse für die Montage und Systemtests.