Signal-/Spektrumanalysator Erstmals 320 MHz Analysebandbreite

 Der R&S FSW von Rohde & Schwarz ist ab sofort auch mit einer Analysebandbreite von 320 MHz erhältlich
Der R&S FSW von Rohde & Schwarz ist ab sofort auch mit einer Analysebandbreite von 320 MHz erhältlich

Rohde & Schwarz hat die Analysebandbreite seines High-End-Signal- und Spektrumanalysators R&S FSW von 160 MHz auf 320 MHz verdoppelt und definiert damit erneut eine Höchstmarke in diesem Marktsegment.

Mit 320 MHz Analysebandbreite ist das Gerät vor allem für Anwender interessant, die Radar-Signale mit sehr kurzen Pulsen unter 10 ns oder breitbandige Signale in Radarsystemen analysieren müssen. So benötigt man beispielsweise für die Analyse von Automotive-Radar-Signalen (FM CW Radar oder Pulsed Radar) mindestens 200 MHz Bandbreite. Außerdem eignet sich der R&S FSW für die Interferenzanalyse von Radarsignalen und digitalen Kommunikationssignalen oder für den Test von Multistandard-Radio-Basisstationen. 

Darüber hinaus können Anwender den Analysator zur Modulationsanalyse von Radio Links einsetzen, die eine Kanalbandbreite von 250 MHz aufweisen. Und auch bei der digitalen Vorverzerrung zur Linearisierung von Verstärkern müssen Signale mit einer höheren Bandbreite als das eigentliche Signal aufgezeichnet werden. So können zum Beispiel die beiden Nachbarkanäle eines 80 MHz breiten WLAN-Signals zur Analyse mit herangezogen werden. Bisher waren für die Aufzeichnung solch breitbandiger Signale komplizierte Setups beispielsweise aus einem digitalen Oszilloskop und einem Downconverter erforderlich. Der R&S FSW vereinfacht diesen Testaufbau und verfügt darüber hinaus laut Hersteller über einen weitaus besseren Dynamikbereich und lässt sich leichter kalibrieren als alternative Lösungen.

Anwender, die bereits einen R&S FSW haben, können ihn einfach durch Keycode-Freischaltung von 160 MHz auf 320 MHz umrüsten. Ein Eingriff in die Hardware ist nicht nötig.