Winziger Feuchte- und Temperatursensor Erneuter Miniaturisierungs-Rekord für Sensirion

Die Einsatzmöglichkeiten für den winzigen Temperatur- und Feuchtesensor sind vielfältig. So könnte er im Handy, in der Uhr, in Kleidung, am Hundehalsband oder auch am Kinderwagen angebracht sein.
Die Einsatzmöglichkeiten für den winzigen Temperatur- und Feuchtesensor sind vielfältig. So könnte er im Handy, in der Uhr, in Kleidung, am Hundehalsband oder auch am Kinderwagen angebracht sein.

Sensirion setzt wieder einmal Maßstäbe in Sachen Miniaturisierung: Nur gerade mal 1,3 x 0,7 x 0,5 mm misst der neue Feuchte- und Temperatursensor SHTW1 des schweizerischen Unternehmens.

Die Betriebsspannung von 1,8 V und der geringe Stromverbrauch von 2 µW bei einer Messeinheit pro Sekunde machen den Sensor vor allem für den Einbau in kleine, mobile Geräte interessant. Neben der Unterhaltungselektronik könnte er aber auch Einzug in Brillen, Uhren oder Kleidungsstücken halten und dort die Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen.

Wie alle Sensirion-Sensoren basiert der SHTW1 auf der CMOSens-Technologie, bei der die Auswerteschaltung und der Sensorteil auf einem einzigen Halbleiter-Chip integriert sind.

Sensirion setzt als erstes Unternehmen auf die Wafer-Level-Chip-Scale-Packaging-Technologie bei Feuchte- und Temperatursensoren. Dank diesem Verfahren ist das Package des SHTW1 nur noch so groß wie der CMOSens-Chip selber.

Trotzdem bietet der SHTW1 die gleiche Funktionalität wie herkömmliche digitale Feuchte- und Temperatursensoren. Er misst die relative Feuchte über einen Bereich von 0 bis 100 %RH mit einer typischen Genauigkeit von ±3 %RH. Die Temperatur wird von -30 bis +100 °C gemessen, mit einer typischen Genauigkeit von ±0,3 °C.

Der vollständig kalibrierte Sensor besitzt eine I2C-Schnittstelle und ist reflow-lötfähig.