Jahresabschluss 2012 Endress+Hauser wächst erneut

Das Geschäftsjahr 2012 brachte der Endress+Hauser-Gruppe erneut ein Umsatzwachstum.
Das Geschäftsjahr 2012 brachte der Endress+Hauser-Gruppe erneut ein Umsatzwachstum.

Endress+Hauser hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem Umsatz von knapp 1,7 Milliarden Euro abgeschlossen und verzeichnet damit erneut ein solides Wachstum. Und trotz anhaltender Unsicherheit erwartet die Firmengruppe auch im laufenden Jahr eine positive Entwicklung.

»2012 war kein leichtes Jahr«, sagt Firmenchef Klaus Endress rückblickend. Einzelne Märkte seien im Minus gewesen, viele andere im Plus. »Am Ende haben wir unsere hochgesteckten Ziele nur knapp verfehlt.«

Endress+Hauser steigerte den Nettoumsatz um 11 Prozent auf annähernd 1,7 Milliarden Euro. Bedingt durch die gestiegene Abgabenlast legte das Ergebnis nach Steuern nur um 3 Prozent zu. Mit 183 Millionen Euro markiert es jedoch ebenfalls einen Bestwert.

Mehr als 650 neue Stellen weltweit

Weltweit waren zum Geschäftsjahresende 10.066 Menschen bei Endress+Hauser beschäftigt – 652 mehr als vor Jahresfrist. Dass die Marke von 10.000 Beschäftigten überschritten wurde, liegt unter anderem am Erwerb von SpectraSensors. Das US-Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt mit rund 90 Mitarbeitenden laserbasierte Gas-Analysatoren. Gestärkt hat Endress+Hauser auch das Kalibriergeschäft durch eine Beteiligung an der irischen Firma CompuCal Calibration Solutions.

Hohes Investitionsvolumen

Mit 127 Millionen Euro erreichten die Investitionen der Firmengruppe eine neue Höchstmarke. Die Summe floss größtenteils in den Ausbau der Fertigungskapazitäten. Keineswegs das größte, aber das bedeutendste Vorhaben war eine neue Produktionsstätte in Itatiba nahe São Paulo.

Ehrgeizige Ziele für 2013

Für 2013 hat sich Endress+Hauser wiederum hohe Ziele gesetzt. Der Umsatz soll um 10 Prozent auf nahezu 1,9 Milliarden Euro wachsen. Beim Betriebsergebnis sowie beim Ergebnis nach Steuern erwartet das Unternehmen einen leichten Rückgang. Hier schlagen sich rekordhohe Investitionen in Gebäude und Anlagen, Software und IT von 160 Millionen Euro nieder, ebenso gesteigerte Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Bis Ende 2013 sollen weitere 550 Arbeitsplätze hinzukommen.