Nach Fristverlängerung für Analytik-Jena-Aktionäre Endress+Hauser kündigt Squeeze-out an

Endress+Hauser hat das Kaufangebot an die Aktionäre der Analytik Jena AG bis zum 9. September 2015 verlängert. Die Firmengruppe, die bereits über mehr als 95 % der Anteile an dem Jenaer Unternehmen verfügt, bietet weiterhin 14 Euro je Inhaberaktie. Im nächsten Schritt ist ein Squeeze-out geplant.

Die Analytik Jena AG hatte bereits Ende März 2015 den regulierten Markt an der Frankfurter Börse verlassen. Zahlreiche Aktionäre hatten das im Juli lancierte Angebot von Endress+Hauser angenommen, daher hält die Firmengruppe nun mehr als 95 Prozent der Aktien. Die verlängerte Angebotsfrist bis 9. September 2015 soll nun weiteren Aktionären die Möglichkeit geben, ihre Anteile an Endress+Hauser zu veräußern.

»Unser Ziel bleibt die vollständige Übernahme von Analytik Jena«, sagt Dr. Heiner Zehntner, Legal Counsel und Mitglied des Executive Board der Endress+Hauser-Gruppe und Aufsichtsrat der Analytik Jena AG. Er kündigte an, dass Endress+Hauser als nächsten Schritt einen Squeeze-out einleiten wird, also das Auskaufen der verbliebenen Kleinaktionäre.

»Mit 14 Euro je Aktie machen wir angesichts der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens ein faires Angebot«, betont Zehntner. Endress+Hauser empfiehlt Analytik-Jena-Aktionären, die ihre Anteile veräußern wollen, damit ihren Bankberater zu beauftragen. Informationen zum Vorgehen finden sich auch auf den Webseiten von Endress+Hauser und Analytik Jena.