Durchflussmesstechnik Endress+Hauser baut Produktion aus

Dr. Bernd-Josef Schäfer (Geschäftsführer Endress+Hauser Flowtec AG), Daniel Mérignargues (Sous-Préfet de Thann-Guebwiller), Klaus Endress (Präsident des Verwaltungsrates Endress+Hauser), Michel Sordi (Député-Maire de Cernay) sowie Matthias Altendorf (CEO Endress+Hauser) bei der feierlichen Einweihung (von links).
Dr. Bernd-Josef Schäfer (Geschäftsführer Endress+Hauser Flowtec AG), Daniel Mérignargues (Sous-Préfet de Thann-Guebwiller), Klaus Endress (Präsident des Verwaltungsrates Endress+Hauser), Michel Sordi (Député-Maire de Cernay) sowie Matthias Altendorf (CEO Endress+Hauser) bei der feierlichen Einweihung (von links).

Die Endress+Hauser Flowtec AG hat ihr Werk im elsässischen Cernay um 10.000 qm zusätzliche Produktionsfläche ausgebaut. Rund 4,2 Millionen Euro hat das Unternehmen in den Kauf und Umbau einer bestehenden Fabrikhalle investiert, weitere 1,2 Millionen Euro in einen zusätzlichen Neubau.

Mit dem Ausbau der Fertigungskapazitäten setzt Endress+Hauser ein klares Zeichen bezüglich der langfristigen Ausrichtung des Standortes Cernay. Dort produziert das Unternehmen magnetisch-induktive Durchflussmessgeräte und – neu – Wirbelzähler-Durchflussmessgeräte.

»Mit den neuen Fertigungskapazitäten können wir nun wesentlich höhere Stückzahlen bewältigen und unsere Fertigungsprozesse noch autarker und unabhängiger von anderen Produktionsprozessen gestalten«, erläutert Matthias Aschberger, Werksleiter in Cernay.

Für Endress+Hauser war ein konsequenter Ausbau der Produktionsfläche in Cernay schon seit Jahren immer wieder ein Thema. Zählte die 1991 gegründete Betriebsstätte anfangs 16 Mitarbeiter, sind es heute bereits über 360.

Autarke Produktionsprozesse

Mit der Erweiterung der Produktionsfläche wurde gleichzeitig auch eine der Produktionslinien neu strukturiert und deutlich leistungsfähiger gemacht. Dadurch ist es nun möglich, die Montageabläufe übersichtlich zu gestalten und unnötige Materialbewegungen zwischen den einzelnen Arbeitsplätzen zu vermeiden. Teure Maschinen und Betriebsmittel sind so wesentlich effizienter einsetzbar.  

Integration der Eingliederungswerkstatt ESAT

In Cernay arbeitet Endress+Hauser schon seit vielen Jahren mit der Eingliederungswerkstatt ESAT als externer Zulieferer zusammen. Die von der ESAT ausgeführten Arbeiten umfassen die Vormontage von Kleinteilen, das Vorfertigen von Gehäusen sowie die Verpackung.

»Unsere Erfahrung zeigt, dass Menschen mit Behinderung qualitativ hochwertige Arbeit leisten«, berichtet Matthias Aschberger. Aus logistischen Gründen werden diese Arbeitsplätze nun in die erweiterte Produktion integriert. »Dadurch können wir die Wege deutlich verkürzen und sind flexibler bei der Arbeitsgestaltung«, so der Werksleiter. Jeden Morgen fährt ein Bus die bis zu zwölf Mitarbeiter der Eingliederungswerkstatt ESAT zur Endress+Hauser-Betriebsstätte in Cernay.