Rohde & Schwarz »Die Zeit war reif für ein Scope dieser Klasse«

Jörg Fries, Rohde & Schwarz: »Wir wollen zum Vollsortimenter im Oszilloskopmarkt werden. Der Launch des R&S Scope Rider mit dem Anspruch der Technologieführerschaft in jedem Produktsegment ist deshalb eine konsequente Fortführung unserer Strategie.«
Jörg Fries, Rohde & Schwarz: »Wir wollen zum Vollsortimenter im Oszilloskopmarkt werden. Der Launch des R&S Scope Rider mit dem Anspruch der Technologieführerschaft in jedem Produktsegment ist deshalb eine konsequente Fortführung unserer Strategie.«

Gleich zu Beginn des neuen Jahres hat Rohde & Schwarz eine neue Geräteklasse vorgestellt – die Handheld-Oszilloskope der Serie »R&S Scope Rider«. Jörg Fries, Leiter Fachgebiet Oszilloskope von Rohde & Schwarz, und Mathias Leutiger, Leiter Produktmanagement Oszilloskope, über die Hintergründe.

Mit dem R&S Scope Rider betritt Rohde & Schwarz Neuland auf dem Markt für Handheld-Oszilloskope. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Jörg Fries: Wenn man sich auf dem Markt umsieht stellt man schnell fest, dass es bei den Handheld-Oszilloskopen seit vielen Jahren keine Innovation mehr gegeben hat. Natürlich bietet der Wettbewerb verschiedene Geräte an. Aber keines davon kann mit der Funktionalität und Vielfältigkeit unseres Produktes punkten. Denn mit dem R&S Scope Rider haben wir ein Oszilloskop entwickelt, das sowohl im mobilen Einsatz für Wartung und Service als auch im Labor eingesetzt werden kann. Die Zeit war reif für ein Scope dieser Klasse.

Mathias Leutiger: Im Feldbereich gibt es immer komplexere Anwendungen. Auch an Maschinen, wie sie in Produktionshallen stehen, nimmt die Komplexität der Elektronik zu. Hier wird ein portables Gerät benötigt, das diese Funktionalitäten messen kann. Dieser Bereich wurde bislang von keinem Wettbewerber so adressiert. In die Entwicklung ist auch unser Know-how geflossen, das wir mit den Labor-Oszilloskopen R&S RTO und R&S RTE erworben haben. So konnten wir für diese Handheld-Klasse ein Gerät entwickeln, das neue Leistungsmaßstäbe setzt. Im Übrigen ist das Handheld-Geschäft nicht komplett neu für Rohde & Schwarz. Wir verfügen bereits seit 2002 über portable Produkte für verschiedene Anwendungen.

Rohde & Schwarz ist erst seit wenigen Jahren im Scope-Geschäft und wagt sich jetzt mit dem R&S Scope Rider noch einmal auf neues Terrain vor. Warum glauben Sie ist das der richtige Weg, um die Bekanntheit zu fördern?

Mathias Leutiger: Mit dem R&S Scope Rider verfügen wir über ein außergewöhnliches Gerät, das branchenübergreifend nicht nur Ingenieuren hilft, sondern auch Technikern und Fachkräften. Das Potential, mit einem Handheld-Oszilloskop den Bekanntheitsgrad weiter zu steigern, ist also enorm.