electronica 2016 Die Highlights der Sensorik

ams (Halle A5, Stand 107) hat einen Temperatursensor entwickelt, der sich dank seiner Abmessungen von nur 1,6 x 1 mm und seiner geringen Stromaufnahme vor allem für die Integration in Internet-of-Things-Anwendungen sowie für mobile und batteriebetriebene Anwendungen eignet. Der werksseitig kalibrierte AS6200 integriert in einem einzigen Chip alle für ein Temperaturmesssystem erforderlichen Funktionen; er umfasst einen siliziumbasierten Bandgap-Sensor, einen Analog-Digital-Wandler, einen digitalen Signalprozessor (DSP) und eine serielle I2C-Schnittstelle. Der DSP übernimmt die nötige Linearisierung, wobei das Ergebnis mit einer Auflösung von 12 Bit (0,0625 °C) bereitgestellt wird. Die Genauigkeit der Messwerte ist mit max. ±0,4 °C zwischen 0 und +65 °C spezifiziert, die Messfrequenz ist im Bereich von 0,25 bis 8 Hz einstellbar. Die typische Stromaufnahme des im Spannungsbereich von 1,8 bis 3,6 V betriebenen AS6200 beträgt 6 µA bei einer Messfrequenz von 4Hz, bei 1 Hz lediglich 1,5 µA, bei niedrigeren Messfrequenzen liegt der Stromverbrauch noch niedriger. Im Standby-Modus, in dem alle Funktionen des Chips außer der seriellen Schnittstelle abgeschaltet sind, beträgt die Stromaufnahme typischerweise nur noch 0,1 µA.
Smartwatches und Wearables sind nur zwei der Anwendungen, in denen hochintegrierte Sensoren benötigt werden.

Hochleistungsfähig und winzig klein - so präsentieren sich die Sensorik-Highlights auf der electronica 2016. Wir haben einige der interessantesten für Sie zusammengestellt.

Bilder: 6

Sensorik auf der electronica 2016

Hochleistungsfähig und winzig klein - das sind die Sensoren, die sich auf der electronica 2016 den Besuchern präsentieren.