Oszilloskope der Einstiegsklasse Anwenderfreundlich müssen sie sein

Agilents neue InfiniiVision-Serien 2000X und 3000X warten mit einem modernen und benutzerfreundlichen Design auf.
Agilents neue InfiniiVision-Serien 2000X und 3000X warten mit einem modernen und benutzerfreundlichen Design auf.

Oszilloskope im Einstiegsbereich müssen auch für unerfahrene Anwender vom ersten Einschalten an sicher und einfach zu bedienen sein. Agilent adressiert diese Anforderung mit dem weiterentwickelten Bedienkonzept seiner Economy-Scopes der Serien InfiniiVision 2000X und 3000X.

Das neue Design macht sich zunächst auf der Frontplatte bemerkbar. Häufig genutzte Funktionen wurden in den Vordergrund gerückt, so dass der Anwender schneller auf sie zugreifen kann. So gibt es nun zum Beispiel für die Bewegung und Skalierung von Kurven wie z.B. Signalarithmetik, Referenzspeicher und Digitalkanäle Direktwahltasten und fest zugeordnete Drehknöpfe wie bei den Analogkanälen. Mit einem separaten Drehknopf kann der Benutzer den Cursor in jedem Menü bewegen. Neu ist auch eine programmierbare Schnellwahltaste, auf die der Anwender individuell unterschiedliche Funktionen wie etwa das Menü »Alles messen« oder »Speichern« legen kann.

Hinsichtlich des Bildschirms setzt Agilent verstärkt auf das Stilelement Farbe. So kommen unter anderem die Menütasten und eine Reihe weiterer Elemente der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) im neuen Farbschema daher. Zum Beispiel wurde die Helligkeit um die Messkurven herum verringert, so dass deren Details deutlicher hervortreten. Der Rest des GUI dient lediglich dazu, die Messkurven zu unterstützen und sie zu bearbeiten. Weil nun auch viele der Kanal-Icons und -Beschriftungen im GUI farbcodiert sind, kann der Anwender Kanäle und andere Objekte einfacher identifizieren oder anwählen.

Ebenfalls neu in den InfiniiVision-2000X- und -3000X-Oszilloskopen sind die konfigurierbaren Tasten für Suche und Navigation, mit denen der Anwender etwa durch seine Aufzeichnungen scrollen kann wie mit Vor- und Rücklauf am DVD-Player. Darüber hinaus bieten die Scopes nun eine weitere automatische Suchfunktion, bei der der Anwender Suchkriterien eingeben und mittels der Navigationstasten »vor« und »zurück« zwischen den einzelnen Fundstellen hin- und her springen kann.

Alle Drehknöpfe lassen sich zusätzlich drücken, um damit eine weitere Funktion auszulösen, beispielsweise um den Trigger-Pegel automatisch zu setzen, beim Scrollen durch eine Aufzeichnung die Schrittgröße zwischen »normal« und »fein« hin und her zu schalten oder den Zeitversatz auf 0 zurückzusetzen.

Mit Hilfe eines speziellen »Eingabeknopfes«, der in Form eines Drehreglers auf der Frontplatte realisiert ist, kann der Anwender die Werte für Softkeys einstellen. Im Rahmen des neuen Farbschemas ist der Eingabeknopf-Icon farbig, damit ist sofort ersichtlich, für welchen Softkey der Eingabeknopf gerade arbeitet.

Rechts der Messkurven zeigt sich - auch dank des verwendeten Widescreen-Displays - ein neuer Bereich des GUI: das Seitenmenü. Es enthält Daten, die der Anwender unabhängig vom augenblicklichen Menü immer im Blick haben sollte - beispielsweise die Konfiguration der Datenerfassung, Einstellungen der Kanäle sowie Mess- und Markerwerte.