National Instruments 5G-Prototypenerstellung leicht gemacht

Die »LabVIEW Communications System Design Suite« von National Instruments sorgt für eine nahtlose Einbindung der SDR Hardware (Software-Defined Radio) in einen durchgängigen Software-Designprozess. Damit erleichtert sie Entwicklern die Prototypenerstellung von 5G-Systemen ganz erheblich.

Bisher wurde die Wireless-Prototypenerstellung von mehreren Entwicklerteams durchgeführt, die grundverschiedene Softwarewerkzeuge einsetzten. Die Umgebung »LabVIEW Communications« von National Instruments ermöglicht es nun jedoch, die Ideen des gesamten Entwicklerteams vom Algorithmus bis in den FPGA zu übertragen – und das alles mit einer einzigen High-Level-Darstellung.

LabVIEW Communications ist für die SDR-Plattform optimiert und an die eingesetzte Hardware angepasst. Ein funktionales Softwarediagramm ermöglicht den direkten Zugriff auf die physikalische Konfiguration der Hardware, zeigt deren Grenzen auf und beinhaltet zudem auch die Dokumentation aller Systemkomponenten. Dadurch wird die Flexibilität der Hardware unmittelbar in der Software dargestellt, was dem Entwickler wiederum einen besseren Zugang zu allen Komponenten der SDR-Plattform bietet. Die manuelle Abbildung von Algorithmen auf unterschiedlichen Hardwarearchitekturen wird überflüssig.

Laut Jessy Cavazos, Industry Director for Test & Measurement bei Frost & Sullivan, ist SDR inzwischen zum Standard für die Prototypenerstellung von Wireless-Systemen der nächsten Generation geworden. »Durch die Erweiterung der x86-Architektur um den FPGA wurde zwar die Flexibilität der Plattform erhöht, doch daraus ergab sich auch die Notwendigkeit spezieller Tools«, so Cavazos. »LabVIEW Communications nutzt existierendes IP, darunter Algorithmen in C und *.m, so dass Entwickler die richtige Programmiersprache für die entsprechende Aufgabe integrieren können – und das in einer einzigen Entwicklungsumgebung.«