Interface-Entwicklung über GUI USB 3.0 für alle

Cypress Semiconductor geht mit seinem USB-3.0-Controller »EZ-USB FX3« einen eigenständigen Weg: Statt sich auch PCI Express oder SATA zu beschränken, bietet der Baustein ein programmierbares I/O-Interface zur flexiblen Anbindung von Devices.

Herzstück des neuen Peripherie-Controllers ist ein voll programmierbar ARM9-Prozessorkern, der die eingehenden Daten des General Programmable Interface (GPIF II) zur 5 GBit/s schnellen USB-Datenschnittstelle weiterleitet. Da die interne Bus-Architektur auf das vierfache der USB-3.0-Geschwindigkeit ausgelegt wurde, eignet sich der EZ-USB FX3 besonders für die extrem schnelle Übertragung großer Datenmengen. Er ermöglicht zum Beispiel High-Definition-Video-Streaming ohne die Notwendigkeit einer Komprimierung auf der peripheren Seite. Andere mögliche Anwendungen kommen aus den Bereichen Video-, Kamera-, Druck- und Scan-Verarbeitung mit hohem Bandbreitenbedarf. Um die verwendeten Bildsensoren möglichst einfach mit USB 3.0 zu verbinden, stellt Cypress eine GUI zur Programmierung des GPIF II zur Verfügung.

Der EZ-USB-FX3-Controller ist derzeit als Muster verfügbar, Produktionsmengen sind im September 2011 zu erwarten. Er wird in einem 121-Pin-BGA-Gehäuse (10 mm x 10 mm) und im industriellen Temperaturbereich angeboten.