Treston/Fraunhofer RFID-Armband identifiziert Greifbewegungen ermüdungsfrei

Auf RFID (Radio Frequency Identification) basiert die von Treston und Fraunhofer entwickelte Lösung zur mobilen Objektidentifikation. Mittels RFID-Armband lassen sich Güter erfassen, ohne die Bewegungsfreiheit des Anwenders einzuschränken.

»Wichtig für den Einsatz von RFID-Technologie ist das reibungslose Zusammenspiel aller Komponenten – in diesem Projekt also von RFID-Armband und Arbeitsumfeld“, erläutert Dirk Jonsson, Geschäftsführer der Treston GmbH. Zusammen mit dem Fraunhofer IFF erstelle man Konzepte, um RFID in Produktions- und Logistikprozessen »effizient« nutzbar zu machen. Besonders bei Montageprozessen in der manuellen Fertigung oder bei beleglosen Kommissionierverfahren seien mobile Geräte wie das RFID-Armband von Vorteil. Handhelds dagegen haben laut Prof. Dr.-Ing. Klaus Richter vom Fraunhofer IFF Magdeburg »den entscheidenden Nachteil, dass die Anwender sie zusätzlich zu den Gütern und Bauteilen handhaben müssten und sie die Hände nicht freihaben«.

Im Gehäuse des RFID-Armbands ist ein UHF-RFID-System integriert (Frequenzband zwischen 865 und 869 MHz). Für die Datenübertragung und die Energieversorgung des Armbands sorgen standardisierte Funkschnittstellen wie ZigBee oder WLAN. Alle Elemente sind so angebracht, dass sich das Handgelenk bewegen lässt, ohne den Anwender bei seiner Tätigkeit zu behindern oder gar zu ermüden. Auf Kundenwunsch ist das mobile System auch als RFID-Handschuh mit Leseantenne in der Handinnenseite des Handschuhs erhältlich. Die Greifprozesse können so im Nahfeldbereich noch gezielter identifiziert werden.