Konnektivität mit großer Reichweite LoRa-fähige Etiketten

Mit Hilfe der Nano-Tags von Semtech sollen neue Applikationen schneller in die Cloud.
Mit Hilfe der Nano-Tags von Semtech sollen neue Applikationen schneller in die Cloud.

Das neue „Nano-Tag“ Referenzdesign von Semtech setzt auf flexible Etiketten aus Klebeband oder Papierträgern. Sie sind äußerst dünn und somit sehr vielseitig einsetzbar und gleichzeitig preisgünstig.

Die Etiketten verfügen über eine ultradünne gedruckte Batterie. Das Referenzdesign arbeitet mit bestehenden LoRaWAN-Netzwerken zusammen und ermöglicht völlig neue IoT-Anwendungen, die ein zuverlässiges Echtzeit-Feedback erfordern. Dazu gehören Anwendungen in Logistik und Versand, im Gesundheitswesen und für die Pharmaindustrie sowie Anwendungen zum Asset Tracking oder zur Sicherstellung der Compliance.

»Durch das Angebot kostengünstiger LoRa-kompatibler ‚Nano-Tag‘-Etiketten können wir die Anzahl der Anwendungsszenarien für Geräte mit unserer LoRa-Technologie maßgeblich erweitern. Zudem ermöglichen wir anderen Unternehmen die Integration unserer Technologie, um deren Anwendungen zu verwirklichen. Wir glauben, dass deren Zahl schnell zunehmen wird, da unsere Konnektivitäts- und Cloud-Partner beginnen, das innovative und disruptive Potenzial LoRa-fähiger Etiketten zu nutzen«, erklärt Marc Pegulu, Vice President und General Manager für die Wireless and Sensing Products Group von Semtech. »Wir werden auch in Zukunft führende Lösungen auf Basis der LoRa-Technologie auf den Markt bringen, um die verschiedenen Fähigkeiten und Vorteile der Long-Range-, Low-Power- und Low-Cost-Konnektivität der Technologie voll auszuschöpfen.«

Die preisgünstigen LoRa-kompatiblen Etiketten sollen ab 2018 in Stückzahlen verfügbar sein. Zurzeit werden sie von einigen Mitgliedern der LoRa Alliance in Feldversuchen angewendet, beispielsweise im Rahmen von MachineQ, einem IoT-Dienst von Comcast. »Die Implementierung der neuen Semtech-Etiketten ermöglicht uns ein dichtes IoT-Netzwerk für eine ganze Reihe neuer Einsatzszenarien in verschiedenen Branchen. Diese waren mit den bis dato zur Verfügung stehenden Technologien weder technisch noch kommerziell realisierbar«, resümiert Alex Khorram, General Manager von MachineQ.