Für CPE-Anwendungen Lantiq bietet schnelleres VDSL

Lantiq greift mit dem neuen VDSL-Chipsatz »XWay VRX300« nach der Performance-Krone: Gateway-Designs erreichen damit Datenraten von 200 MBit/s (Two-Pair-Bonding) bzw. bis zu 150 MBit/s mittels Vectoring.

Der neue VDSL-Chipsatz von Lantiq bietet Herstellern von Breitbandsystemen die Flexibilität Router und Gateways zu produzieren, die die aktuellen Anforderungen der Betreiber erfüllen und dabei weniger Komponenten im Vergleich zu anderen Chipsätzen benötigen. Es werden alle Frequenzbänder gemäß ITU-T (Profile 8, 12, 17 und 30 MHz) mit einem einzigen CPE-Hardware-Design unterstützt.

Der Chipsatz basiert auf der »AnyWAN«-Systemarchitektur von Lantiq: Dabei wird der Kommunikationsprozessor »XWay GRX300« mit dem VDSL-Transceiver-Chip »XWay VRX318« kombiniert und ermöglicht so VDSL-Vectoring und Pair Bonding gemäß ITU-T. Gleichzeitig wird dank PHY-Layer-Retransmission die Dienstequalität (QoS) verbessert. Darüber hinaus verringert das integrierte 802.11n-Wi-Fi-Subsystem durch seine Offloading-Funktionalität die Belastung für die Haupt-CPU. Die ebenfalls integrierte Beamforming-Technologie erhöht zudem die Reichweiten in WLAN-Home-Netzwerken, unabhängig vom genutzten Wi-Fi-Client.

Für die Auslieferung von VDSL-fähigen CPE-Systemen prognostiziert IHS iSuppli ein Wachstum von 22 Mio. Einheiten in 2012 auf 57 Mio. bis 2016. Auf Basis der derzeit ausgelieferten »VRX200«-Familie hat sich der Marktanteil von Lantiq in jedem der letzten zwei Jahre im zweistelligen Prozentbereich erhöht. Entwicklungsmuster des XWay-VRX300-Chipsatzes sind verfügbar, die Volumenfertigung startet im Juni 2013.