Bitkom-Studie zur bargeldlosen Zahlung Jeder Zweite wünscht biometrische Sicherheitskontrollen

Verschlüsselungen mit biometrischen Daten versprechen einen weitaus besseren Schutz als jedes noch so komplizierte Passwort. Das wissen auch die Verbraucher: Einer BITKOM-Umfrage zufolge kann sich mittlerweile jeder zweite Bundesbürger vorstellen, bargeldlose Zahlungen per Fingerabdruck oder Iris-Scan abzusichern.

Wer seine biometrischen Daten zum digitalen Bezahlen einsetzen möchte, bevorzugt bekannte Verfahren.

Fast zwei Drittel (64 Prozent) der Befürworter würden Zahlungen per Fingerabdruck absichern.

Gut die Hälfte (54 Prozent) würde auf einen Iris-Scan setzen.

Immerhin jeder Achte (12 Prozent) möchte dafür das eigene Stimmenprofil verwenden, jeder Neunte (11 Prozent) sogar die Herzschlagrate.

Vor allem ältere Verbraucher interessieren sich für solche Verfahren. Drei Viertel (75 Prozent) der 50- bis 64-jährigen Befürworter würden den Fingerabdruck zur Kontrolle beim Bezahlen einsetzen, 61 Prozent der Personen ab 65 Jahren den Iris-Scan.

»Für Verbraucher bieten Sicherheitsabfragen mit biometrischen Daten zusätzlichen Komfort“, so BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. »Im Gegensatz zum Passwort können sie nicht vergessen werden oder verloren gehen.«

Sichere Biometrie

Unter Biometrie versteht man automatisierte Methoden, mit denen individuelle Merkmale von Menschen vermessen werden. Die Ergebnisse  werden über einen Algorithmus in einen Datensatz umgewandelt und digital gespeichert. Um eine Identität zu prüfen, können die umgewandelten biometrischen Werte einer Person mit den gespeicherten Datensätzen verglichen werden.