Regional noch starke Unterschiede Das Internet der Welt

Auch wenn es regional sehr starke Unterschiede gibt, kann man mittlerweile global von einer Generation der »Digital Natives« sprechen: Laut Studie sind 70,6 Prozent der Jugendlichen (15 bis 24 Jahre) online. Dabei haben nur 53,6 Prozent der Haushalte weltweit einen Internetzugang. Dieser Mittelwert spiegelt allerdings nur ungenügend die ungleichmäßige  Verteilung wider, so sind zwar 84,4 Prozent der Haushalte in den entwickelten Staaten online, aber nur 14,7 Prozent bei den am wenigsten entwickelten Staaten (LDCs).
Die aktuelle ITU-Studie zum Internet beschäftigt sich mit den Anwendern und der von ihnen genutzten Zugangstechnik.

Als Sonderorganisation der Vereinten Nationen beschäftigt sich die ITU (International Telecommunication Union) mit der globalen Entwicklung des Internets und hat dazu eine wichtige Studie erstellt.

Neben einigen Gemeinsamkeiten zeigt die ITU-Studie „ICT Facts and Figures“ in der aktuellen Ausgabe von 2017 auch erhebliche Unterschiede in der demographischen als auch technologischen Nutzung des Internet weltweit auf. Da das Internet eine Schlüsselrolle beim nachhaltigen Wachstum der am wenigsten entwickelten Ländern (LDCs) spielen soll, weist die ITU in ihrer Studie auch detailliert die Daten für diese Länder aus, um eine Arbeitsgrundlage für die diesjährige World Telecommunication Development Conference zu schaffen.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie finden sie in unserer Bildergalerie.

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Internetzugang weltweit

Die ITU hat eine weltweite Studie über die Nutzer des Internet und die dabei genutzten Technologien erstellt. Dabei kommen mobile Breitbandzugänge am häufigsten zum Einsatz und wachsen auch am stärksten.