Arbeitgeber im Portrait: Sigmatek GmbH Unternehmer aus Leidenschaft

Alexander Melkus, Management Marketing und Vertrieb bei Sigmatek zum Thema Weiterbildung: »Wir arbeiten ganz wenig in Budgets. Was gebraucht wird und Sinn macht, machen wir möglich.«
Alexander Melkus, Management Marketing und Vertrieb bei Sigmatek zum Thema Weiterbildung: »Wir arbeiten ganz wenig in Budgets. Was gebraucht wird und Sinn macht, machen wir möglich.«

Der österreichische Automatisierungsspezialist Sigmatek hat die Krise ohne Entlassungen überstanden. Jetzt boomt das Geschäft mit Automatisierungslösungen wieder, und 30 neue Mitarbeiter werden gesucht, darunter allein sieben bis zehn Vertriebsingenieure in Deutschland. Den Bewerber erwartet ein typisches Familienunternehmen: hemdsärmelig-flexibel, erfolgreich, konstant und mit flachen Hierarchien.

22 km nördlich von Salzburg in malerischer Voralpenkulisse liegt Lamprechtshausen, der Stammsitz des österreichischen Automatisierungsspezialisten Sigmatek. Mit der Regionalbahn schafft man es in 30 Minuten zum Wahrzeichen der Stadt, der Festung Hohensalzburg. Sie ist eine der größten europäischen Burganlagen des Mittelalters und gab der Stadt am Untersberg ihren Namen.

Vor 22 Jahren gründeten die Geschäftsführer Andreas Melkus und Theodor und Marianne Kusejko die Firma Sigmatek, die sich heute zu einem der führenden Anbieter für komplette Automatisierungssysteme für den Maschinen- und Anlagenbau gemausert hat. Vor allem in der Kunststoff- und Verpackungsindustrie ist Sigmatek einer der Spezialisten. So laufen etwa die Maschinen zum Verpacken von Mars-Schokolade mit elektronischer Steuerung von Sigmatek. Aber auch große Produzenten von Isolierglas, Robotern und Handlinggeräten oder Pellets-Heizungen gehören zu den Kunden.

Aktuell beschäftigt Sigmatek rund 320 Mitarbeiter und ist mit eigenen Büros in Deutschland, der Schweiz, China und den USA vertreten. Über die Hälfte des Teams arbeitet in der Forschung und Entwicklung sowie in der technischen Applikation. Als Lösungsanbieter bietet Sigmatek sowohl die Hard- und Softwareentwicklung als auch die Applikation und die erfolgreiche Inbetriebnahme der ersten Maschinen beim OEM-Kunden samt Service und Wartung.

Basis dafür sind verschiedene Hard- und Softwarekomponenten, die Sigmatek im Stammwerk in Österreich selbst fertigt: Steuerungs- und I/O-Systeme, IPCs, HMIs, Motion Control, Safety, Echtzeit-Ethernet VARAN und das all-in-one Engineering Tool LASAL mit objektorientierter Programmierung. Modernste Produktionstechnologien und ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001:2008 sollen garantieren, dass nur Produkte in Top-Qualität das Haus verlassen. Jährlich werden rund 18 Prozent des Umsatzes für F&E aufgewendet.

Aktuell soll das Vertriebsteam in Deutschland verstärkt werden. Was sollten Bewerber wissen? Komponenten-Vertrieb ist nicht das Geschäft von Sigmatek. Vielmehr geht es um komplette Anlagen-Konzepte. »Hemdsärmelig« und zupackend im positiven Sinne, so begannen einst die Inhaberfamilien Melkus und Kusejko ihr Geschäft und so verstehen sie auch heute noch ihr Metier. »Unsere Mitarbeiter haben viel Freiheit und Entscheidungskompetenz, wenn es um Lösungen für Kunden geht«, berichtet der Sohn eines der Gründer, Alexander Melkus, Management Marketing und Vertrieb, und skizziert das Ideal-Profil: »Wir stehen für flexible Lösungen für unsere Kunden, auch in kleineren Stückzahlen. Deshalb wünschen wir uns Bewerber, die flexibel sind und es verstehen, ganz im Sinne des Kunden zu agieren. Gute Ideen werden gefördert: sehr schnell aufgegriffen und in Bahnen gelenkt, damit sie in neue Produkte eingehen. Unsere Mitarbeiter sollen sich entwickeln können.«

Zwar gehört Sigmatek in einigen Branchen wie der Kunststofftechnik zu den großen Playern, doch  man ist immer offen und auf der Suche nach neuen Bereichen. »Das macht die Arbeit sehr abwechslungsreich und kreativ, ständig warten neue Herausforderungen, die den Horizont und das Know-how erweitern«, erklärt Melkus junior. Langeweile kommt da nicht auf. Die Entlohnung erfolgt nach einem leistungsorientierten Prämiensystem, ohne Deckelung, wie Melkus betont: »Je erfolgreicher unsere Vertriebsmitarbeiter sind, umso höher fallen die Boni aus.«

Auch Weiterbildung ist ganz auf den Bedarf ausgerichtet. Je nach Anforderung und unabhängig von Budgetplanungen oder -rahmen wird entschieden: »Wir arbeiten ganz wenig in Budgets. Was gebraucht wird und Sinn macht, machen wir möglich«, beschreibt Melkus. So entstehen ständig neue und zukunftsweisende Automatisierungslösungen, die weltweit in Produktionsmaschinen und Industrierobotern eingesetzt werden. Alexander Melkus: »Sigma heißt Summe – menschliche und technische Kompetenz bilden bei uns ein Ganzes: Sigmatek.«