THE Ranking Universitäten: Asien setzt Deutschland unter Druck

Die beste Lehre an Universitäten gibt es momentan in Oxford und Cambridge.
Die beste Lehre an Universitäten gibt es momentan in Oxford und Cambridge.

Zehn deutsche Universitäten haben es im internationalen Times Higher Education-Ranking in die Top 100 geschafft. Die Spitzenplätze dominieren angelsächsische Nationen. Nur die ETH Zürich kann sich in der Spitze positionieren.

Der Sieger des Rankings heißt Oxford und auch Platz 2 geht nach Großbritannien: Cambride folgt knapp. Auf Platz 3 kommt das California Institute of Technology, auf Platz 4 die Stanford University. Die LMU München landet als erste deutsche Hochschule auf Platz 34, auf Platz 41 folgt die TU München und auf Platz 45 die Universität Heidelberg. Insgesamt rutschten die deutschen Universitäten zwei bis fünf Plätze im Schnitt ab. 

„Deutschland zählt weiterhin zu den stärksten Bildungsnationen der Welt, doch die Universitäten des Landes geraten zunehmend unter Druck durch den Aufstieg Asiens“, so der Leiter des THE-Rankings Phil Baty. 

Beispiel Berlin: Die Humboldt Universität von Berlin fiel von Platz 57 auf 62, die Freie Universität von Platz 75 auf 88 und die TU Berlin von 82 auf 92. Einzige deutsche Aufsteigerin unter den Top 100 ist die Universität Freiburg (von Platz 95 auf 82).

Platz 79 geht an die RWTH Aachen, Tübingen kommt auf Platz 94 und die Top 100 beschließt die Universität Bonn. 

Bewertet wurden: Internationalität, Drittmittel, Zitierungen, Forschungsergebnisse und die Lehre. Bei den Drittmitteln ist übrigens die TU München zusammen mit der LMU, Peking, der Duke University und Freiburg weltweiter Spitzenreiter. 

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