Forschung & Ausbildung Über 100 neue Technik-Professuren

Die beste Lehre an Universitäten gibt es momentan in Oxford und Cambridge.
Die beste Lehre an Universitäten gibt es momentan in Oxford und Cambridge.

Deutschlandweit werden in der ersten Bewilligungsrunde des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses 468 Tenure-Track-Professuren. Ziel des Programms ist es, die Karrierewege des wissenschaftlichen Nachwuchses besser planbar und transparenter zu gestalten.

34 Universitäten können von den neuen Forschern profitieren. Das Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses läuft – verteilt auf zwei Bewilligungsrunden – von 2017 bis 2032. Innerhalb dieses Zeitraums werden die ausgewählten Universitäten für einen Zeitraum von bis zu 13 Jahren gefördert. Der Bund stellt hierfür bis zu eine Milliarde Euro bereit, die Sitzländer der geförderten Universitäten stellen die Gesamtfinanzierung sicher. Die Länder stellen auch sicher, dass der mit dem Programm erreichte Umfang an Tenure-Track-Professuren auch nach dem Ende der Laufzeit des Programms erhalten bleibt. Zugleich haben die Länder zugesagt, die Zahl der unbefristet beschäftigten Professorinnen und Professoren an ihren antragsberechtigten Universitäten dauerhaft um 1.000 zu erhöhen.

Kritik aus dem Mittelbau

Auch technische Universitäten profitieren von dem Programm: Die TU München bekommt 40 neue Professorinnen und Professoren. 109 Tenure-Track-Professuren gehen an die technischen Universitäten. Mit dabei sind Freiberg, Darmstadt, Dresden, Kaiserslautern, das KIT und Dortmund. 

Die Universitäten mussten im Rahmen der Antragstellung Gesamtkonzepte vorlegen, die systematische Überlegungen auch zur Weiterentwicklung der Personalstruktur und der Karrierewege für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler insgesamt enthalten. 

Das Programm wird aber vor allem vom akademischen Mittelbau an den Hochschulen kritisiert. Viele befürchten, dass die Universitäten im Mittelbau sparen, um die neuen Professuren zu finanzieren.