BITKOM: Besonders gute Aussichten für Software-Entwickler Stellenabbau? Kein Thema

Das Geschäft mit Software läuft prächtig. Entsprechend positiv sind die Aussichten für den Arbeitsmarkt.

Von flauer Konjunktur spüren IT-Mittelständler nichts. Neun von zehn IT-Unternehmen erwarten im ersten Halbjahr steigende (75 Prozent) oder zumindest gleichbleibende (15 Prozent) Umsätze. Das hat die aktuelle Konjunkturumfrage (Mittelstandsbarometer) des BITKOM unter mittelständischen Hightech-Unternehmen ergeben. Gerade einmal jedes zehnte Unternehmen befürchtet sinkende Erlöse.

Besonders gut laufen die Geschäfte bei den Softwarehäusern. Von ihnen rechnen 88 Prozent mit steigenden und nur vier Prozent mit sinkenden Umsätzen. Ähnlich zuversichtlich sind die Anbieter von IT-Dienstleistungen. 82 Prozent gehen von besseren, nur 5 Prozent von schlechteren Geschäften aus.

Entsprechend positiv sind die Aussichten für den Arbeitsmarkt. Gerade einmal vier Prozent der IT-Mittelständler befürchten im Gesamtjahr einen Stellenabbau, 61 Prozent wollen dagegen neue Mitarbeiter einstellen. „Im Mittelstand sind die Jobaussichten hervorragend. Viele Unternehmen suchen bereits heute IT-Spezialisten, vor allem Software-Entwickler“, so Bonn. Nach einer BITKOM-Untersuchung entfallen von den aktuell 18.000 offenen Stellen bei ITK-Unternehmen rund 80 Prozent auf den Mittelstand.

Das Mittelstandsbarometer ist Teil der halbjährlich von Bitkom Research durchgeführten Konjunkturumfrage in der ITK-Branche.