Personalmarketing Recruiting mit Instagram: Bundeswehr vor L´Oréal

Lächeln: Instagram setzt als soziales Netzwerk auf Bilder und Videos. Unternehmen nutzen den Kanal für das Personalmarketing.
Lächeln: Instagram setzt als soziales Netzwerk auf Bilder und Videos. Unternehmen nutzen den Kanal für das Personalmarketing.

Viele Unternehmen haben die sozialen Netzwerke für das Personalmarketing entdeckt. Doch Facebook alleine reicht nicht mehr. Instagram wird mehr und mehr für die Ansprache potenzieller Bewerber genutzt. Der Recrutainment Blog hat die Karriere-Auftritte auf Instagram nach Reichweite verglichen.

Instagram ist der Unternehmens-Selfie-Kanal», erklärt Joachim Diercks vom Recrutainment Blog. Die Plattform funktioniert im Prinzip wie eine Bilder- und Video-only Version von Facebook – hohe Reichweite inklusive. 

An der Spitze des Rankings positioniert sich die Bundeswehr, gefolgt von L´Oréal und der Bundespolizei. Dann folgt aber auch schon das erste Industrieunternehmen: Thyssen Krupp hat über 6.000 Follower. Daimler, Lufthansa und der Landmaschinenabuer Claas folgen. Im Mittelfeld platziert sich Bayer mit über 2.000 Followern. Die Fraunhofer-Gemeinschaft landet im hinteren Feld mit knapp über 350 Followern.

Und schließlich, weiterhin dem Trend folgend: auch im unteren Bereich bemühen sich die meisten Kanäle kräftig um mehr Follower. Klar zu sehen also: Immer mehr Unternehmen erkennen die Potentiale, die Instagram bietet, heißt es in dem Blog. Die gesamte Auswertung können Sie hier nachlesen. 

Viele Instagram-Karriere-Kanäle bieten einen realtischen Blick auf den Arbeitsalltag. Das honorieren Nutzer und Bewerber. Wie sieht so etwas aus? 

Ein klassisches Beispiel eines Karriere-Kanals ist Deloitte: Hier findet man Fotos aus dem Arbeitsalltag, von (Afterwork-)Events und andere Einblicke in die Job- und Ausbildungsmöglichkeiten bei der Unternehmensberatung. 

Dass es aber auch anders (oder auch »angepasster«) geht, zeigt der Kanal Bundespolizeikarriere, immerhin ja auf Platz 2 bei den Abonnentenzahlen:

Grundsätzlich nutzt die Bundespolizei ihren Instagram-Account nicht als reines Informationsangebot für Interessenten, sondern verweist auf ihre Karrierewebsite. Trotzdem bekommen Nutzer ein ziemlich gutes Bild davon, was die Arbeit bei der Bundespolizei so alles mit sich bringen kann, schreiben die Blogger. 

Das Fazit von den Experten: Am Beispiel der Bundespolizei sieht man deutlich, dass ein Karrierekanal sich weder als reine Informationsquelle á la »Das sind unsere Bewerbungsfristen« noch zwingend als Fotostory des typischen Büros zeigen muss. Zwar sind Twitter und Co. im Moment noch die populärere Variante für Karrierekanäle, nach und nach entdecken aber immer mehr Unternehmen auch Instagram für sich.