Weiterbildung Nationen verschwenden 38 Prozent ihrer Talente

Die Forscher untersuchten vier Bereiche, die für die Entwicklung von Menschen wichtig sind: Kapazität der Bildungseinrichtungen, Einsatz von Fähigkeiten im Job, Entwicklung und Fortbildung der Menschen und die Wissensbasis. 

Das Weltwirtschaftsforums hat untersucht wie es 130 Staaten der Welt gelingt, das berufliche Potenzial ihrer Bürger zu mobilisieren und sie fit für die Digitalisierung und die Arbeit der Zukunft zu bekommen. In Europa dominieren die Skandinavier.

Die Autoren des Global Human Capital Index analysierten 130 Nationen, wie gut sie die Potenziale der Bürger entwicklen und mobilisieren könnne. Die Forscher untersuchten vier Bereiche, die für die Entwicklung von Menschen wichtig sind: Kapazität der Bildungseinrichtungen, Einsatz von Fähigkeiten im Job, Entwicklung und Fortbildung der Menschen und die Wissensbasis. 

Ein Ergebnis: Weltweit sind nur 62 Prozent des "Humankapitals", wie es die Forscher nennen, vollständig entwickelt. Nur 25 Länder liegen bei der Entwicklungsquote über70  Prozent, die meisten zwischen 50 und 70 Prozent, vierzehn Länder bleiben unterhalb von 50 Prozent. Deutschland kommt auf einen Wert von knapp über 74 Prozent. 

Die Top Ten der diesjährigen Ausgabe des Humankapital-Index werden von kleineren europäischen Ländern - Norwegen (1), Finnland (2), Schweiz (3) - sowie großen Volkswirtschaften wie den USA (4) und Deutschland (6) angeführt. Vier Länder aus Ostasien und Pazifik, drei Länder aus der Region Osteuropa und Zentralasien sowie ein Land aus dem Mittleren Osten und Nordafrika gehören ebenfalls zu den Top 20 des Index.

Die ganze Studie können Sie hier herunterladen.