Digitaler Wandel Mobil-Junkies

Ist Recruiting per Smartphone oder Tablet ein Trend, mit dem man rechnen muss? Ja, und damit kommt viel Arbeit auf Personaler zu. Wir haben dazu drei einschlägige Experten befragt.
Drei Stunden am Tag schauen junge Menschen auf ihr Display, meist in facebook oder whatsApp. Fast zwei Drittel der Besitzer (61 Prozent) erklären, „gar nicht“ auf das Gerät verzichten zu können. Damit sind Smartphones sind zum unverzichtbaren Begleiter geworden, zeigt eine neue BITKOM-Umfrage.

Drei Stunden am Tag schauen junge Menschen auf ihr Display, meist in facebook oder whatsApp. Fast zwei Drittel der Besitzer (61 Prozent) erklären, »gar nicht« auf das Gerät verzichten zu können. Damit sind Smartphones sind zum unverzichtbaren Begleiter geworden, zeigt eine neue BITKOM-Umfrage.

Bei Jüngeren unter 30 Jahre sind es sogar 74 Prozent, die nicht mehr »ohne« können.Damit sind Smartphones weit wichtiger für ihre Nutzer als andere Hightech-Geräte wie herkömmliche Mobiltelefone, Laptops oder Desktop PCs.

Einzig Tablets Computer haben eine ähnlich hohe Bedeutung. Das ergab eine aktuelle Umfrage im Auftrag des BITKOM. „Das Smartphone ist in kürzester Zeit zum wichtigsten Begleiter des privaten und beruflichen Alltags geworden“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Laut Umfrage können nur 5 Prozent der Nutzer „leicht“ auf ihr Smartphone verzichten, 16 Prozent „eher“ und 18 Prozent „eher nicht“.

„Smartphones sind wichtige Treiber des digitalen Wandels“, sagt Rohleder. Sie werden laut BITKOM durch neue Anwendungen u.a. den Verkehrs-, Gesundheits- oder Finanzbereich verändern.

So wollen viele Verbraucher ihr Portemonnaie durch das so genannte Mobile Wallet auf dem Smartphone ersetzen. Jeder Siebte (14 Prozent) kann sich vorstellen, auf sein Portemonnaie komplett zu verzichten und nur noch mit dem Smartphone zu bezahlen.

Nach aktuellen BITKOM-Daten werden Smartphones mittlerweile stärker genutzt als herkömmliche Handys. Derzeit verwenden 55 Prozent aller Bundesbürger ab 14 Jahren zumindest gelegentlich ein Smartphone. Vor einem Jahr waren es erst 41 Prozent der Bürger.

Ein klassisches Mobiltelefon nutzen 52 Prozent der Bevölkerung hin und wieder. Dieser Wert ist im Vorjahresvergleich leicht gesunken. Besonders beliebt sind Smartphones bei Jugendlichen: 84 Prozent der 12- bis 13-Jährigen besitzen ein solches Gerät, bei den 16- bis 18-Jährigen sind es sogar 88 Prozent.

Laut einer aktuellen Studie der Universität Bonn verbringen junge Menschen im Schnitt rund drei Stunden am Tag am Smartphone. Untersucht wurde die Smartphone-Aktivität von rund 500 Personen, meist im Alter zwischen 17 und 23 Jahren. Genutzt werden vor allem Facebook und WhatsApp.