Frankfurt Konferenz über Industriespionage in der Wirtschaftskrise

Der DAW veranstaltet die Tagung »Internationale Finanz- und Wirtschaftskrise - Hochkonjunktur für Wirtschafts- und Wettbewerbsspionage« am 7. September in Frankfurt.

Durch Wirtschaftsspionage entsteht der deutschen Wirtschaft jährlich Schaden von etwa 20 Mrd. Euro, schätzt der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND) und derzeitige Staatssekretär im Bundesministerium des Inneren, Dr. August Hanning. Die Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit in der Wirtschaft (ASW) geht sogar von Schäden in Höhe von 50 Mrd. Euro aus.

»In Zeiten der internationalen Wirtschaftskrise stehen deutsche Unternehmen stärker als je zuvor im Fokus ausländischer Wettbewerber etwa aus China oder Russland«, sagt Honorarkonsul Bodo Krüger, Präsident des Deutsch-Asiatischen Wirtschaftskreises (DAW). Der DAW veranstaltet aus diesem Grund die Tagung »Internationale Finanz- und Wirtschaftskrise - Hochkonjunktur für Wirtschafts- und Wettbewerbsspionage«. Sie findet am 7. September im Frankfurter Messeturm statt (Beginn 18 Uhr).

Auf der DAW-Konferenz werden Maxim Worcester, Senior Manager Advisory Forensic bei KPMG, und Dr. Peter Roell, Präsident des ISPSW Institut für Strategie-Politik-Sicherheits-und Wirtschaftsberatung in Berlin, aus den »Nähkästchen der Industriespionage« plaudern.

Auf der Agenda stehen die Fragen, von welchen Diensten für Deutschland die größten Bedrohungen ausgehen, über welche Organisationsstrukturen diese Dienste verfügen, welche Ziele sie verfolgen, mit welchen Methoden sie arbeiten und vor allem, wie deutsche Unternehmen sich und ihre Mitarbeiter schützen können. Die Referenten versprechen praktische Beispiele und schlüssige Antworten auf die aktuellen Fragen der Wirtschaftsspionage.

Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.daw-ev.de.