Arbeitgeber auf der Hannover Messe Jobs in der Verbindungstechnik

Harting ist Spezialist für Verbindungstechnik und Elektronik. Auf der Hannover Messe (8. bis 12. April, in Halle 11, Stand C13) kann man das Unternehmen näher kennenlernen (v. l. n. r.: Dietmar Harting, persönlich haftender Gesellschafter, Margrit Harting, Generalbevollmächtigte Gesellschafterin, Maresa Harting-Hertz, Vorstand Finanzen, Controlling & Steuern, Philip F. W. Harting, Vorstand Connectivity & Networks)
Harting ist Spezialist für Verbindungstechnik und Elektronik. Auf der Hannover Messe (8. bis 12. April, in Halle 11, Stand C13) kann man das Unternehmen näher kennenlernen (v. l. n. r.: Dietmar Harting, persönlich haftender Gesellschafter, Margrit Harting, Generalbevollmächtigte Gesellschafterin, Maresa Harting-Hertz, Vorstand Finanzen, Controlling & Steuern, Philip F. W. Harting, Vorstand Connectivity & Networks)

Immer kleiner, immer ausgefeilter, immer leistungsfähiger: Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb elektrischer und elektronischer Verbindungs- und Netzwerktechnik sind das Kerngeschäft des Familienunternehmens Harting. Wir haben vier Ingenieure bei der Arbeit beobachtet.

Die Harting Technologiegruppe beschäftigt weltweit über 3.500 Mitarbeiter. Einer von ihnen ist Wolfgang Müller. Der 60-jährige studierte Elektrotechniker arbeitet schon 15 Jahre für das Unternehmen aus Espelkamp. In fünf Jahren geht er in den Ruhestand, doch Müller mangelt es weder an Motivation noch an Aufgaben: 1998 wechselte er aus der Medizintechnik zu Harting und war zunächst als Gruppenleiter der Qualitätssicherung für den Bereich Electronics Connectors zuständig. Schon zwei Jahre später wurde er zum Leiter Qualitätsmanagement befördert, gestaltete unter anderem ein »Meilensteinsystem« mit und unterstützte stark die Erweiterung des  Qualitätsmanagementsystems, auf das Harting heute stolz ist.

Heute sorgt er als Qualitätsbeauftragter dafür, dass sein Unternehmen möglichst wenig Fehler macht und die Kunden zufrieden sind. Was schätzt er an seiner Arbeit in der industriellen Automatisierungstechnik? Es sei das Zusammenspiel und die Vernetzung von immer komplexer werdenden Komponenten in Anlagen und Produktionseinrichtungen, die das Team vor immer neue Aufgaben stelle, entgegnet Müller. Ziel sei stets eine Vereinfachung für den Anwender bei steigenden Anforderungen an Zuverlässigkeit, Prozessgenauigkeit, und das natürlich zu vertretbaren Kosten. Es gebe immer neue Herausforderungen durch neue Techniken und Technologien und den damit verbundenen Anwendungen, sowohl für einzelne Produkte als auch komplexe Prozesse. Dazu brauche es Fach- und Methodenkompetenz, Verhandlungsgeschick, andere zu motivieren und den Willen zu verbessern, so Müller. »Wir im Qualitätsmanagement verfolgen eine kontinuierliche Verbesserung in allen Bereichen.«

 

Was liebt Müller an seinem Job? »Der Reiz der immer höher und dichter werdenden Integration, die Miniaturisierung in Systemen mit immer weniger Komponenten, gleichzeitig aber mit steigenden Anforderungen an raue Einsatzgebiete, Qualität und Sicherheit – das ist spannend.« Ein richtig guter Arbeitstag ist es für Müller dann, wenn er geordnet und planbar von statten gegangen ist, ohne Fehlermeldungen und Störungen in den Prozessen. Dann vielleicht noch ein erfolgreicher Projektabschluss, ein aufgedecktes und eliminiertes Fehlerpotential und eine zufriedene Kundenrückmeldung, eine kurze E-Mail mit dem Wort »Danke« – und Müller geht zufrieden in den Feierabend.

Warum hatte sich der Qualitätsmanager damals für Harting entschieden? »Das war vor allem die große Produktvielfalt und die hohe Fertigungstiefe, nicht zuletzt das gute Ansehen und die Außenwirkung«, erinnert sich Müller. Außerdem sei sein Arbeitgeber ein privat geführtes, international ausgerichtetes Unternehmen mit kurzen Entscheidungswegen – das habe ihn schon damals überzeugt.