Zunahme um rund zehn Prozent. Ingenieurarbeitsmarkt gewinnt an Fahrt

VDI-Geschäftsführer Dr. Willi Fuchs auf der Hannover Messe: »Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir im Krisenjahr 2009 einen solch deutlichen Fachkräftemangel zu spüren bekommen. Tatsächlich sprechen wir von über 3 Milliarden Euro entgangener Wertschöpfung für die Bundesrepublik Deutschland«

Laut aktuellen VDI/IW-Zahlen gewinnt der Ingenieurarbeitsmarkt an Fahrt. Die Ingenieurlücke liegt bei derzeit bei 26.200 Personen. Im Februar 2010 gab es 52.500 offene Ingenieurstellen. Im Vergleich zum Vormonat bedeutet dies eine deutliche Zunahme um rund zehn Prozent.

Im Februar 2010 gab es 52.500 offene Ingenieurstellen. Im Vergleich zum
Vormonat bedeutet dies eine deutliche Zunahme um rund zehn Prozent. Da die
Zahl der arbeitslosen Ingenieure leicht auf 28.380 zurückging, stieg die
Fachkräftelücke insgesamt um fast ein Viertel auf 26.200 Personen. „Wir
gehen davon aus, dass die Zahlen insgesamt ein positives Signal des
Ingenieurarbeitsmarkts bedeuten und wir hoffen, dass diese Entwicklung
anhält“, erläutert VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs den neuesten
Ingenieurmonitor. Im Februar gab es wieder in fast allen
Ingenieurbereichen einen Anstieg der Lücke, bei den Architekten und
Bauingenieuren nahm sie beispielsweise um ein Drittel zu. In allen
Arbeitsmarktregionen fehlten weiterhin vor allem Maschinen- und
Fahrzeugbauingenieure (12.100) sowie Elektroingenieure (7.100). Regional
betrachtet gab es die größte Lücke mit 6.100 Personen in
Baden-Württemberg, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und
Bremen/Niedersachsen.