Automatisierung der Arbeit Ingenieurarbeit - maschinell ersetzbar

Der Job-Futuromat basiert auf den berufskundlichen Informationen für etwa 4.000 Einzelberufe aus der Expertendatenbank BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit.
Der Job-Futuromat basiert auf den berufskundlichen Informationen für etwa 4.000 Einzelberufe aus der Expertendatenbank BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit.

Weihnachtsmänner und Softwareentwickler können aufatmen, Ingenieure für Informations- und Kommunikationstechnik hingegen nicht: Ihre Arbeit sei heute bereits zu 50 Prozent maschinell ersetzbar, sagt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). 

Der »Job-Futuromat« der ARD-Themenwoche ist seit gestern online und zeigt die Zukunftsfähigkeit von Berufen. Ingenieurarbeit ist demnach in weiten Teilen ersetzbar, im Gegensatz zu Softwareentwicklung.

Dabei handele es sich um eine »mittlere Ersetzbarkeit«, meldet das Online-Tool, das in Kooperation mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Bundesagentur für Arbeit erstellt wurde und eine Ergänzung zum Angebot der diesjährigen ARD-Themenwoche »Zukunft der Arbeit« ist.

Der Job-Futuromat basiert auf den berufskundlichen Informationen für etwa 4.000 Einzelberufe, die aus der Expertendatenbank »Berufenet« der Bundesagentur für Arbeit (BA) stammen. Diese enthält für alle in Deutschland bekannten Berufe unter anderem Informationen über die üblicherweise zu erledigenden Tätigkeiten.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat für jede dieser Tätigkeiten ermittelt, ob sie automatisierbar ist oder nicht und bezieht sich dabei auf die Studien der IAB-Forscherinnen Katharina Dengler und Britta Matthes zur Substituierbarkeit von Berufen in Deutschland. Die Daten zur Zahl der Beschäftigten und zu den Brutto-Monatsgehältern stammen von der Statistik der BA.