Schlüsselqualifikation Informationstechniker - droht ein Engpass?

Als weltweit wichtigste Industriemesse öffnet die Hannover Messe am 7. April ihre Pforten und bietet dem Fachpublikum nicht nur neueste Technologien, sondern auch die Möglichkeit, mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt zu kommen. Speziell auf Job&Karriere ausgerichtet ist dabei die Halle 3.
Als weltweit wichtigste Industriemesse öffnet die Hannover Messe am 7. April ihre Pforten und bietet dem Fachpublikum nicht nur neueste Technologien, sondern auch die Möglichkeit, mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt zu kommen. Speziell auf Job&Karriere ausgerichtet ist dabei die Halle 3.

Studenten wählen immer häufiger das Vertiefungsfach Energietechnik, das zeigen neueste Zahlen aus der im Herbst erscheinenden Young Professionals-Studie des VDE. Dabei ist die Informationstechnik eine unverzichtbare Schlüsseltechnologie für die Energiewende, wie auf der kommenden Hannover Messe zu besichtigen sein wird.

Angehende Ingenieure möchten an der Energiewende mitarbeiten – das zeigen neueste Zahlen aus der im Herbst erscheinenden Young Professionals-Studie des VDE: Studenten wählen immer häufiger das Vertiefungsfach Energietechnik. Dabei ist auch die Informationstechnik eine unverzichtbare Schlüsseltechnologie für die Energiewende, wie auf der kommenden Hannover Messe zu besichtigen sein wird.

Als weltweit wichtigste Industriemesse öffnet die Hannover Messe am 7. April ihre Pforten und bietet dem Fachpublikum nicht nur neueste Technologien, sondern auch die Möglichkeit, mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt zu kommen. Speziell auf Job&Karriere ausgerichtet ist dabei die Halle 3.

Schwerpunktthemen sind wie im letzten Jahr Industrie 4.0 („Integrated Industry – Next steps“) und die Energiewende: rund ein Viertel aller Aussteller präsentiert neue Produkte rund um die Themen der Energieerzeugung, -verteilung oder –speicherung.

Vorab ausgewertete Zahlen aus der im Herbst erscheinenden Young-Professionals-Studie des VDE lassen vermuten, dass es vor allem die Energiewende ist, an der angehende Elektrotechniker mitarbeiten wollen - und zwar Universitäts- und FH-Studierende gleichermaßen.

Das belegt der Trend zu Energietechnik als Vertiefungsfach an den Unis und Fachhochschulen. Dieser geht allerdings zu Lasten von Informations- und Kommunikationstechnik (und damit auch von Hochfrequenztechnik und Technischer Informatik), Automatisierungstechnik und Mikroelektronik (vgl. Grafik).

Dass Mikroelektronik als Vertiefungsfach weniger nachgefragt wird, ist plausibel, hat sich doch die Mikroelektronik als Branche aus Deutschland und Europa immer mehr zurückgezogen. Doch dass immer mehr angehende Absolventen die Energietechnik gegenüber der Informations- und Kommunikationstechnik bevorzugen, gibt Dr. Michael Schanz vom VDE zu denken. "Wir brauchen die Spezialisten in beiden Fachgebieten."

Vor allem die Informations- und Kommunikationstechnik ist Treiber für wichtige Megatrends wie Medizintechnik, Energie oder smarte Produktion und Automation. Immer mehr Produkte enthalten Sensoren, die Informationen aufnehmen und auswerten und die weitergeleitet werden müssen.

„Die Informations- und Kommunikationstechnologie hat aber offenbar ein Imageproblem“, glaubt Schanz. „Dabei ist sie wichtige Voraussetzung nicht nur für die Energiewende, die mit intelligenter Stromverteilung einhergehen muss. Sondern auch für den Trend zu „smarter“ Produktion unter dem Stichwort Industrie 4.0. Nicht das Energieverteilungsnetz allein ist Schlüssel für das Gelingen der Energiewende, sondern vor allem die IT im Hintergrund.“