Auszeichnung Harting hat Ideen

Gisela Freiherr (Mitte), Leitung Harting Ideenmanagement, nahm die Urkunde für den Ideenmanagement Award entgegen. Gratulationen gab es von Werner Schmidt, (Vorstand LVM-Versicherung), Prof. Dr. Hans-Dieter Schat (FOM Hochschule), Roland Rausch (Geschäftsführer Zentrum Ideenmanagement) und Dr. Andreas Weber (Direktor Prävention Verwaltungsberufsgenossenschaft, von links nach rechts).
Gisela Freiherr (Mitte), Leitung Harting Ideenmanagement, nahm die Urkunde für den Ideenmanagement Award entgegen. Gratulationen gab es von Werner Schmidt, (Vorstand LVM-Versicherung), Prof. Dr. Hans-Dieter Schat (FOM Hochschule), Roland Rausch (Geschäftsführer Zentrum Ideenmanagement) und Dr. Andreas Weber (Direktor Prävention Verwaltungsberufsgenossenschaft, von links nach rechts).

Harting wurde vom »Zentrum Ideenmanagement« mit dem 2. Preis in der Kategorie 'Bestes Ideenmanagement 2018' ausgezeichnet. Jeder sechste Mitarbeiter hat 2017 einen Verbesserungsvorschlag eingereicht. Und zum Teil erhebliche Einsparungen erzielt.

Seit 2001 gibt es bei Harting ein Ideenmanagement, das im Vorstand der Technologiegruppe verankert ist. Harting ermuntert seine Mitarbeiter zum »Blick über den Tellerrand«, zu geschäfts- und bereichsübergreifenden Verbesserungsvorschlägen. Die besten und nachhaltigsten Ideen werden prämiert.  

Seitdem wurden rund 800 Ideen eingereicht, gut die Hälfte davon konnte in der Praxis realisiert werden und hatte laut Harting »hohe Einsparungen zur Folge«.

So wurden zum Beispiel mit einer konstruktiven Modifizierung eines Werkzeugs im Produktionsbereich mehr als 150.000 Euro eingespart. Zuvor musste dieses Werkzeug immer wieder geschliffen oder komplett ausgetauscht werden. Hohe Stillstandzeiten ebenso wie hohe Ersatzteilkosten waren die Folgen. Mit der neuen Lösung entfallen diese Ausfallzeiten – und die Kosten wurden deutlich reduziert.

Ein anderer Mitarbeiter hatte die Idee, eine Produktionseinrichtung für eine vorhandene Anlage zu entwickeln. Dies ermöglicht der Technologiegruppe, Sonderteile für die Fertigung selber in Serie herzustellen – statt sie teuer zuzukaufen. Die auf diese Weise realisierte Einsparung liegt bei rund 130.000 Euro.