Gehaltsstudie Elektroingenieure sind gut bezahlt

Elektroingenieure mit mehr als zweijähriger Berufserfahrung verdienen knapp über 60.000 Euro.

Eine neue Gehaltsstudie der VDI-Nachrichten bestätigt, dass Elektroingenieure zu den Bestverdienern in Deutschland gehören.

Deutlich mehr als Elektroingenieure bekommen laut der aktuellen Studie "Ingenieureinkommen 2002-2013" nur noch Ingenieure in der Chemie- und Pharmaindustrie. Wer als Elektroingenieur mit mehr als zweijähriger Berufserfahrung in der IT-Branche tätig ist, erzielt mit knapp über 60 000 Euro ein ebenso hohes Jahresbruttogehalt wie im Bereich Elektronik und Elektrotechnik.

Im Maschinenbau und im Fahrzeugbau liegen die Einstiegsgehälter für Elektroingenieure mit einem abgeschlossenen Studium jährlich bei rund 45 000 Euro brutto. Dabei gibt es im Westen der Republik höhere Gehälter als im Osten, Spitzenreiter ist Stuttgart.

In großen Unternehmen ist die Chance auf einen Gehaltssprung am größten – wer dabei als Elektroingenieur im Laufe seiner Karriere Führungsverantwortung übernimmt, kann sein Jahresbruttogehalt um einige 10. 000 Euro erhöhen .

Die Chancen, mittels Aufstieg sein Gehalts aufzubessern, stehen für Elektroingenieure gut: Zwischen der Position des Ingenieursachbearbeiters und der des Bereichsleiters liegen laut Studie satte 50.000 Euro. Auch im Fahrzeugbau und im Maschinenbau sind die Gehaltsunterschiede zwischen den Positionen so.

In der Elektronikbranche, in der IT-Branche und im Maschinenbau wird dabei der Karriereschritt vom Projektingenieur zum Projektmanager besonders honoriert: Auf dem Gehaltskonto landet jährlich ein Plus von rund 20 000 Euro.

Und wem dies nicht genug ist: Nur in der Chemie- und Pharmabranche wird dieses Plus noch überboten.