Calliope mini Ein Board für junge Maker

Weihnachtskeks mit Funktion: 
Der Prozessor in der unteren linken Ecke des mini verbindet alle Funktionen des mini miteinander und liefert ausreichende Rechenleistung für alle Ideen und Projekte.
Weihnachtskeks mit Funktion: Der Prozessor in der unteren linken Ecke verbindet alle Funktionen des mini miteinander und liefert ausreichende Rechenleistung für alle Ideen und Projekte.

»Calliope mini« war der heimliche Star auf dem Nationalen IT-Gipfel in Saarbrücken. Er soll an alle dritten Klassen in Deutschland verteilt werden. Welche Funktionen hat er?

Das Ziel des Calliope-Teams um Gesche Joost, Professorin für Designforschung an der Universität der Künste Berlin und Leiterin des Design Research Labs ist es, einen »Startschuss für die digitale Bildung in Deutschland« zu geben: Alle Kinder sollen schon ab der Grundschule kreativ und spielerisch die digitale Welt erkunden.

Unternehmen unterstützen die Initiative, die flächendeckend alle Schüler und Schülerinnen der 3. Klasse jedes Jahr mit einem mini ausstatten will.

Joost: »Dabei ist uns wichtig, dass jede*r Zugang zu dem Board bekommen soll, auch wenn kein Förderverein oder vermögende Eltern dabei helfen. Wir kooperieren mit den Ausbildungseinrichtungen und Bildungsministerien in den Ländern, sowie mit speziellen Trägern im Bildungssystem, um das Ziel nachhaltig zu erreichen.«

Mittelfristig soll das Board fest in den Schulalltag integriert werden - in einem zweiten Schritt dann auch in der weiterführenden Schule. Die Anschubfinanzierung kommt von Unternehmen und Stiftungen (u.a. Google, NXP, Bosch) - später soll das Angebot schrittweise in den normalen Betrieb des Bildungssystems integriert werden.

Der Calliope mini bietet unzählige kreative Möglichkeiten: Von einfachen Experimenten mit Licht und Sound bis zu Konstruktion eines Roboters. Mit wenigen Klicks können Kinder ihre eigenen Programme für den Mini-Computer erstellen und neue Anwendungen erfinden.