Recruiting Die neuen Wünsche der IT-Fachkräfte

Wollen am liebsten von der Fachabteilung angesprochen werden: IT-Fachkräfte von morgen.
Wollen am liebsten von der Fachabteilung angesprochen werden: IT-Fachkräfte von morgen.

Sie sind selbstbewusst, stellen neue Forderungen und sind latent suchend: Die IT-Fachkräfte in Deutschland. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer Studie der HTWK Leipzig und get in IT im Mai bis Juni. Befragt wurden über 1000 IT-Berufsstarter.

IT-Fachkräfte sind in der Industrie gesucht und das wissen die Umworbenen auch. Rund 90 Prozent schätzen ihre Chancen am Arbeitsmarkt als gut bis sehr gut ein. Aber der Arbeitgeber muss sich um den Nachwuchs in der Entwicklung bemühen. Die Mehrheit der Befragten will direkt vom Unternehmen angesprochen werden – bitte eine E-Mail und dann auch am liebsten von der Fachabteilung – Headhunter sind sehr unbeliebt. Lediglich 3 Prozent wünschen sich den Kontakt durch einen externen Headhunter.

Latent suchend

Post und Anrufe sind auch nicht erwünscht. Die Anfrage sollte individuell auf den Kandidaten zugeschnitten sein, erklären die Studienautoren. Das dürfte manche Personalabteilung vor große Probleme stellen. Dazu kommt: Hat das Unternehmen einen IT-Spezialisten für sich begeistert, ist der aber in der Mehrheit latent auf der Suche. 78,5 Prozent der Befragten sind latent suchend. 

Die IT-Fachkräfte fordern von ihren Arbeitgeber eine gute kontinuierliche Fachentwicklung. Vergütung und Arbeitszeit folgen auf den Plätzen. Auch die Unternehmenskultur ist sehr wichtig für die IT-Fachkräfte. Zu Beginn der Karriere wünschen sich die meisten eine gute Einarbeitung mit einem Mentor. Begehrt bei Männern: Die Anwendungsentwicklung. Begehrt bei Frauen: Die Webentwicklung. 

Die ganze Studie können Sie hier herunterladen.