Recruiting in sozialen Netzwerken Das optimale Xing-Profil

Der Fokus auf stromlinienförmigen Lebensläufen schwindet in den modernen Arbeitswelten mehr und mehr zugunsten von Inividualität und Kreativität der Kandidaten. Und das sollte unbedingt auch in der Selbstbeschreibung auf sozialen Netzwerken zum Ausdruck kommen.
Der Fokus auf stromlinienförmigen Lebensläufen schwindet in den modernen Arbeitswelten mehr und mehr zugunsten von Inividualität und Kreativität der Kandidaten. Und das sollte unbedingt auch in der Selbstbeschreibung auf sozialen Netzwerken zum Ausdruck kommen.

Soziale Netzwerke wie Xing bieten personalsuchenden Unternehmen und Headhuntern eine sich selbst aktualisierende Datenbank. Wechselwillige sollten also auf Ihr Profil achten. Xing hat die wichtigsten Kriterien zusammengestellt, auf die Personaler laut einer aktuellen Studie schauen.

So verlangen Personalentscheider laut Xing heute nach einem feinen Unterschied, mit dem ein Profil aus der Tiefe sozialer Netzwerke heraussticht. Dies ist eines der Ergebnisse einer Online-Umfrage an der 460 Personalentscheider aus dem deutschsprachigen Raum im März 2013 auf xing.com teilgenommen haben.

Die konkreten Ergebnisse: Das Profilbild bleibt wichtiges Kriterium für Recruiter, um sich einen ersten Eindruck von Bewerbern zu machen. Bei diesem klassischen Merkmal raten Recruiter, sich besondere Mühe zu geben. Sie empfehlen, auf Urlaubs- oder Freizeitbilder zu verzichten und sich nicht mit Piercings sowie sichtbaren Tattoos zu präsentieren. Stattdessen sind auch in Zeiten insgesamt gesunkener Anforderungen an klassische Dresscodes im Berufsleben aktuelle, seriöse Aufnahmen gefragt, die Professionalität vermitteln. Vermieden werden sollten vermeintlich lustige Profilbilder, wie 45% der Befragten raten.

Der Fokus auf stromlinienförmigen Lebensläufen schwinde in den modernen Arbeitswelten mehr und mehr zugunsten von Inividualität und Kreativität der Kandidaten. Und das sollte unbedingt auch in der Selbstbeschreibung auf sozialen Netzwerken zum Ausdruck kommen.

Außerdem wünschen sich 80 % der befragten Recruiter  eine Darstellung von Referenzprojekten potentieller Kandidaten auf Xing. Zudem bestätigen Personalentscheider, dass bei der Personalsuche ein feiner Unterschied im Xing-Profil eines Bewerbers ausschlaggebend sein kann. Demnach wirke sich positiv in ihrer Wahrnehmung aus, wenn Xing-Nutzer „gewitzte“ Formulierungen im persönlichen Bereich unter „Ich biete“ und „Ich suche“ verwenden (62%).

40% der befragten Recruiter ordnen zudem die Nennung und Betonung ausgefallener Berufsstationen als positiven Hingucker ein. Wer mit keiner solchen Stationen dienen kann, hat die Möglichkeit, auf anderem Weg auf sich aufmerksam zu machen, denn 21% der Befragten halten die Mitgliedschaft in einer ausgefallenen Gruppe für positiv.

Erstaunlich wenig, nur 8% der Recruiter, achten auf einen Auslandsaufenthalt.