Präzisionstechnik, Elektronik und Informatik Ausbildung zum Universal-Ingenieur

Fabienne Düvier (25) macht gerade an der Westfälischen Hochschule ihren Abschluss in „Industrieller Technologie“, einer Universal-Ingenieurstudienrichtung mit Mechanik-, Elektronik- und Informatik-anteilen.
Fabienne Düvier (25) macht gerade an der Westfälischen Hochschule ihren Abschluss in „Industrieller Technologie“, einer Universal-Ingenieurstudienrichtung mit Mechanik-, Elektronik- und Informatikanteilen.

Die Studienrichtung „Industrielle Technologie“ kombiniert Präzisionstechnik, Elektronik und Informatik. Noch bis zum 15. Juli kann man sich an der Westfälischen Hochschule unter dem Stichwort „Physikalische Technik“ bewerben.

„Wer sich für modernste industrielle Technik interessiert und eine Karriere als Ingenieur oder Ingenieurin ansteuert, ist hier genau richtig“, davon ist Studienfachberater Prof. Dr. Christian Schröder überzeugt. Erst seit dem letzten Wintersemester bietet die Westfälische Hochschule unter dem Dach des Studiengangs „Physikalische Technik“ die Studienrichtung „Industrielle Technologie“ an. „Noch ist das wenig bekannt“, so Schröder, „umso größer sind die Chancen auf kleine Arbeitsgruppen und persönliche Betreuung.

Die Bausteine für die Automatisierungstechnik in der Industrie kommen in einem universellen Ingenieuransatz unter anderem aus der Mechanik, der Elektronik, der Informatik, der Optik und der Akustik. Eine, die diese Bausteine bereits beherrscht, ist die Studentin Fabienne Düvier (25) aus Essen, die gerade ihre Abschlussarbeit schreibt. Dabei konstruiert sie ein Werkzeugablagesystem für einen Industrieroboter und mindert damit Maschinen-Rüstzeiten beim Umbau auf neue Produktionsverfahren. An ihrem Studiengang in Gelsenkirchen gefällt ihr vor allem die Kombination aus Theorie und Praxis. Ihre zukünftige Tätigkeit erscheint ihr schon jetzt vertraut: „Durch zahlreiche Praktika fühle ich mich gut vorbereitet auf meine spätere Arbeitswelt.“

Der Studiengang dauert in der Regel sechs Semester und endet mit dem „Bachelor of Science“. Anschließend ist ein Aufbaustudium zum „Master of Science“ möglich. Da es auch im Jahr des „doppelten Abiturjahrgangs“ keinen Numerus clausus in diesem Studiengang gibt, werden alle Bewerber zugelassen, die sich bis zum 15. Juli bewerben und die Zulassungsvoraussetzungen nachweisen. Weitere Studienrichtungen des Studiengangs „Physikalische Technik“ bereiten auf die Arbeitsfelder Mikrotechnik und Medizintechnik vor. Bewerbungen online über www.w-hs.de: Studienstart 2013.