Messe 'Zukunft Personal' Arbeiten 4.0: Das war Thema in Köln

Die nächste 'Zukunft Personal' findet 2017 in Köln statt. Hier die sechs Trends zu Arbeit 4.0, die dieses Jahr Thema in Köln waren.
Die nächste 'Zukunft Personal' findet 2017 in Köln statt. Hier die sechs Trends zu Arbeit 4.0, die dieses Jahr Thema in Köln waren.

Fast 17.000 Fachbesucher tauschten sich auf der diesjährigen 'Zukunft Personal' in Köln aus, mehr als 450 Vorträge waren geboten. Die Messe hat daraus sechs Trends zu Arbeiten 4.0 gebündelt.

#Trend 1: Cowork von Mensch und Maschine

»Schon heute zeichnet sich ab, dass Roboter als Kollegen immer stärker unser Arbeitsumfeld prägen – aus Robots werden Cobots«, sagte Frank Riemensperger, Bitkom Hauptvorstand und Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture auf der Zukunft Personal.

Dieser Trend betrifft nicht nur die Werkshallen, sondern ebenso die Bürotätigkeiten. Accenture hat gemeinsam mit dem World Economic Forum eine Studie durchgeführt, wonach künftig emotionale Intelligenz, geistige Flexibilität und kritisches Denken wichtiger werden, während die klassischen Prozess-Skills an Bedeutung verlieren. »Vor allem kognitive Nicht-Routinetätigkeiten wie sie ein Psychologe ausübt oder manuelle Nicht-Routinetätigkeiten wie in der Pflege haben Zukunft«, so Riemensperger. Arbeiten 4.0 bedeute heute meist, dass Prozesse halbautomatisiert ablaufen: Entscheidungen werden von Maschinen vorbereitet und von Menschen getroffen.

Exemplarisch lässt sich dies in der Personalgewinnung beobachten: Während Algorithmen die Vorauswahl übernehmen können, bleibt das Bewerbungsgespräch und die finale Wahl der Kandidaten den Recruitern vorbehalten – noch. Bereits heute gibt es erste Versuche mit Robotern, die auch Interviews führen. »Robot-Recruiting« in all seinen Formen bietet jedenfalls für Personaler klare Vorteile: Kandidaten erhalten rund um die Uhr ein schnelles Feedback, während sie selbst mehr Zeit für den persönlichen Austausch mit den Kandidaten, das Talent Relationship Management oder strategische Fragen haben. 

Beispiel 1: Voith – Abbruchraten der Bewerber getrackt

Beispiel 2: Baloise Group – Einsatz von Chatbots im Test

Beispiel 3: Wollmilchsau – bestehende Lösungen verzahnen