Arbeitsschutz 10 Risiken in der Fabrik der Zukunft

Praktisch keine Einsparungen konnten nicht-technikaffine Normalnutzer in europäischen Pilotprojekten zur Integration von Smart Grid/Home/Energy erzielen. Die Technik war von Technikern für Techniker gemacht und überfordert Normalbürger zumeist
Arbeitsschutz und Industrie 4.0 gehören zusammen, meint die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung.

Arbeitsverdichtung, demographischer Wandel und Digitalisierung sind die dringlichsten Themen, wenn es um den Arbeitsschutz der Zukunft geht. Zu diesem Fazit kommt eine Befragung des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA).

Um neue Risiken frühzeitig zu erkennen, hat die gesetzliche Unfallversicherung ein so genanntes Risikoobservatorium beim IFA eingerichtet. Es basiert auf einer Befragung von 400 Aufsichtspersonen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Diese speziell ausgebildeten Fachleute sind in Sachen Arbeitsschutz in Betrieben und Einrichtungen unterwegs und kennen die Bedingungen der Arbeitswelt. 

Für die aktuelle Auswertung haben die Aufsichtspersonen 93 Entwicklungen und deren Relevanz für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit bewertet. Die anschließende Auswertung im IFA wurde durch Literaturrecherchen zu Risiken und praktischen Schutzmaßnahmen ergänzt.

Dass Themen wie Arbeitsverdichtung, alternde Belegschaften und zunehmende Digitalisierung genannt wurden, sei keine große Überraschung. "Dass wir aber unter den Top 10 alte Bekannte wie Lärm haben, durchaus. Und dass unsere Mitglieder auch Handlungsbedarf in Bereichen sehen, auf die die Unfallversicherung keinen direkten Einfluss hat, nämlich Ernährung und Freizeitverhalten”, erklärt Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der DGUV. 

Die Top 10-Themen aus der Befragung:

  • Arbeitsverdichtung und Verantwortungsausweisung
  • Zunehmender Anteil älterer Menschen 
  • Vernetzung, Erreichbarkeit, Kontrolle durch IKT
  • Mobilitätsanforderungen und Verkehrsdichte
  • Einseitige ergnomische Belastung
  • Fachkräftemangel
  • Prekäre Arbeit
  • Lärmbelästigung
  • Bewegungsmangel
  • Ungesunde Ernährung  

Die komplette Studie können Sie hier herunterladen.