Bundeswehr-Universität Zentrum für Cyber-Sicherheit

Security Forum von Microsemi am 14. März 2017 auf der Embedded World
Bündelung

Die Bundeswehr rüstet sich gegen Cyber-Angriffe und baut dafür auf dem Gelände der Bundeswehr-Universität in Neubiberg/München das derzeit wohl modernste Forschungszentrum (CODE) für Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnik.

(dpa) Bis 2022 soll auf dem Gelände der Bundeswehr-Universität für einen zweistelligen Millionenbetrag ein Hochsicherheitstrakt zur Cyber-Forschung entstehen. Auf mehr als 7000 m² Nutzfläche sind modernste Labors für Cyber-Sicherheit geplant. Darüber hinaus wird ein internationaler Master-Studiengang Cyber-Sicherheit geschaffen. Im Januar 2018 sollen zunächst 70 Studenten - überwiegend angehende Offiziere - loslegen. Ein Dutzend Professuren wurde dafür ausgeschrieben. Knapp 70 wissenschaftliche Mitarbeiter, Techniker und Verwaltungsangestellte sollen die Arbeit unterstützen.

Die Forschung bei CODE gliedert sich in die Bereiche Cyber Defence, Smart Data, Mobile Security, E-Health und Schutz von kritischer Infrastruktur. CODE soll der neuen Teilstreitkraft «Cyber- und Informationsraum» (CIR) der Bundeswehr zuliefern.

Wobei CODE nicht nur die Bundeswehr betrifft, das Forschungszentrum versteht sich vielmehr als Anlaufstelle für Experten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen, also auch Fachleute aus Wirtschaft und staatlichen Einrichtungen.