Schlaue Pflaster und smarte Textilien »Wearables fordern die gesamte Branche heraus«

Tragbare Kleinstcomputer sind „the next big thing“ – darüber sind sich die Experten einig. Technisch stellen sie allerdings einige Herausforderungen. Denn sie benötigen ein ganzes Ökosystem, um funktionieren zu können.

Nach dem aktuellen Hype zum Beispiel um Fitnessarmbänder werden sich Entwicklungen kanalisieren und zunehmend tragbare Computerlösungen auf den Markt kommen, die Nutzern echten Mehrwert bringen. Entscheidend für ihren Erfolg wird dabei das Zusammenspiel von Technik und verknüpften Services sein«, sagt Markus Vogt, Director Segment Healthcare von EBV.

Bereits heute ist der Wearable-Markt einer der am schnellsten wachsenden Segmente innerhalb des Internets der Dinge. Immer mehr Firmen aus den Bereichen Sport, Luxusartikel, Mode und Bekleidung oder auch Haustierbedarf, die bislang wenig oder gar nichts mit Elektronik zu tun hatten, investieren verstärkt in diesen Bereich und sind auf der Suche nach Technologiepartnern. Marktforscher McKinsey schätzt, dass das Internet der Dinge bis 2025 weltweit bis zu 11 Billionen Dollar wirtschaftlichen Mehrwert schaffen kann. Gesundheit und Fitness werden allein 1,6 Billionen Dollar dazu beitragen – ein Großteil davon befeuert durch Wearables.

Nicht zuletzt medizinische Anwendungen legen die Messlatte für die Qualität, Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Geräte jedoch sehr hoch. Gleichzeitig sind sehr geringe Abmessungen und extrem hohe Energieeffizienz gefragt. »Zweifellos stellen Wearables nicht nur hohe Anforderungen an einige wenige Teilbereiche der Halbleiterindustrie, sondern fordern praktisch die gesamte Branche heraus«, so Vogt.

Der Experte erläutert seine These am Beispiel der drahtlosen Konnektivität: Sie ist eine Schlüsselfunktion für das Verbinden der intelligenten Objekte mit dem Internet und mit Cloud-Ressourcen. Hier sind extrem stromsparende, miniaturisierte ICs und Module gefragt, etwa Sub-GHz-RF-Transceiver, Bluetooth- und WLAN-Module, die neuste Funkstandards und TCP/IP-Technologien beherrschen und bereits mit Antenne, Quarz und Mikrocontroller ausgestattet sind. Die eingesetzten Prozessoren müssen über intelligente Stromsparfunktionen verfügen und überaus energieeffizient rechnen.

»Viele Halbleiterproduzenten haben frühzeitig in innovative Produkte investiert und heute Komponenten im Portfolio, die diese hohen Anforderungen erfüllen. Angesichts der Produkt- und Funktionsvielfalt ist es allerdings schwierig, einen umfassenden Überblick zu erlangen. Hier ist langjährige Erfahrung und Beratung erforderlich«, betont Vogt.

Mit seinen Lieferanten, darunter zehn führenden Halbleiterproduzenten, und seinem starken Partnernetzwerk kann EBV seine Kunden optimal unterstützen. Gemeinsam werden genau die Sensoren, Mikrocontroller, Power-Management- und Konnektivitätsmodule identifiziert und selektiert, die optimal zu der kundenspezifischen Wearable-Applikation passen. Dabei haben EBV-Kunden Zugriff auf die aktuellsten und am besten für ihr jeweiliges Projekt geeigneten Technologien. Außerdem unterstützt EBV seine Kunden weltweit mit einer perfekt abgestimmten Logistik.

Kurzum: EBV liefert Kompetenz und Komponenten. Kunden entwickeln damit erfolgreiche Wearable-Applikationen.