Chipsafer Tiere mit LoRa überwachen

Chipsafer baut auf Basis von LoRa eine Iot-Plattform für die Überwachung von Vieh auf.
Chipsafer baut auf Basis von LoRa eine Iot-Plattform für die Überwachung von Vieh auf.

Chipsafer, ein Start-up-Unternehmen, das sich auf die Überwachung von Nutztieren im Agrarbereich spezialisiert hat, setzt für den Aufbau seiner Low-Power-Wide-Area-Networks auf die LoRa-Technik und das LoRaWAN-Protokoll.

Auf Basis dieser IoT-Plattform sammeln Sensoren, die an den Tieren angebracht sind, Daten zur Temperatur, zu Feuchte und zur Ortung der Tiere.

Zusammen mit Loriot, SES und der European Space Agency, führt Chipsafer drei Pilotprogramme in  Namibia, Kenia und Luxemburg durch. Das Unternehmen kombiniert dabei LoRa und LoRaWAN mit der satellitengestützten Kommunikation, um jede Region auf der Welt abdecken zu können. Landwirte können so viel mehr Informationen über ihre Tiere auch in abgelegenen Gebieten sammeln, als das bisher möglich war.  

»Die LoRa-Technik von Semtech bildet eine leistungsfähige Grundlage, auf der wir unsere IoT-Plattform aufbauen«, sagt Victoria Alonsoperez, Gründerin von Chipsafer. »Weil die Kosten für die Hardware niedrig liegen und sich die Systeme auch kostengünstig installieren lassen, können wir uns beim Aufbau der Plattform auf das konzentrieren, was unsere Kunden wirklich brauchen.«

Ganz wichtig ist, dass die IoT-Plattform es erlaubt, das Vieh ständig zu überwachen und die Bewegungen der Tiere zu verfolgen. Sobald ein Tier seinen normalen Aufenthaltsbereich verlässt,  bekommt der Landwirt eine Warnung zugeschickt und weiß, wo er es finden kann.

»Tierdiebstahl nimmt weltweit drastisch zu, mit der LoRa-Technik können sich Landwirte davor schützen«, erklärt Vivek Mohan, Director der Wireless und Sensing Products Group von Semtech.

Mit einer einzigen Basisstation lassen sich dicht besiedelte städtische Gebiete einschließlich geschlossener Räume genauso abdecken, wie Sensoren in ländlichen Gebieten miteinander verbinden, die 15 bis 30 Meilen voneinander entfernt sind.

Das energiesparende LoRaWAN-Protokoll sorgt für eine Batterielebensdauer von bis zu 20 Jahren. Mit der Geolocation-Funktion entfällt die Notwendigkeit, GPS einsetzen zu müssen. So können Güter und Tiere jederzeit geortet werden, ohne dass dazu zusätzliche Energie erforderlich ist. LoRaWAN sorgt dabei für die Interoperabilität der Chips und Geräte verschiedener Hersteller.