smart.MESDevice auf ARM-Basis Smarte Maschinenintegration »Plug and Play« für die Industrie 4.0

Das smart.MESDevice ist für unterschiedliche Anwendungsfälle ausgelegt – 
von Rich-Client-Anwendungen, die über ein Touchscreen-Interface 
mit dem Benutzer interagieren, bis hin zu automatisierten Anwendungsfällen 
als integraler Bestandteil einer Produktionslinie ohne jegliche Benutzerschnittstellen.
Das smart.MESDevice ist für unterschiedliche Anwendungsfälle ausgelegt – von Rich-Client-Anwendungen, die über ein Touchscreen-Interface mit dem Benutzer interagieren, bis hin zu automatisierten Anwendungsfällen als integraler Bestandteil einer Produktionslinie ohne jegliche Benutzerschnittstellen.

Zur productronica 2013 hat itac sein smart.MESDevice erstmals in der Low-Cost-Variante auf Basis des Raspberry-Pi vorgestellt. Jetzt hat das Unternehmen mit einer High-End-Variante auf ARM-Basis nachgelegt und will damit der Fertigungsindustrie den Weg zur smarten Industrie 4.0-Fabrik ebnen.

Dieter Meuser, CTO von itac, verkündet: »Mit unserem Ansatz entlasten wir Maschinenhersteller und Systemanbieter, weil sich die Maschinen schnell und einfach in bestehende Umgebungen einbinden lassen und aufwändige Entwicklungen sowie Integrationsprozesse der Vergangenheit angehören«. Hintergrund für die Entwicklung aus dem Hause itac ist die nach wie vor sehr inhomogene Schnittstellenlandschaft in der Fertigungsindustrie, die den Einsatz eines MES unnötig teuer macht. »Unser Device ermöglicht eine vereinfachte und standardisierte Maschinen- und Prozessintegration in die iTAC.MES.Suite«, unterstreicht  Meuser. 

Das  neue smart.MESDevice ist leistungsstärker als die Vorgänger-Variante auf Low-Cost-Basis und verfügt über die für den Fertigungsbereich wichtigen Schnittstellen USB, SMEMA, Ethernet, RS 232/485, digital I/O und HDMI. Das smart.MESDevice ist ein Embedded-Mikro-PC und läuft unter Linux. Das handliche Gerät ist kaum größer als ein WLAN-Router und misst etwa 25 x 20 cm. Mit Hilfe des smarten PCs lassen sich anlagennahe Barcodereader, RFID-Scanner, Transportanlagen etc. an die Maschine einbinden. Darüber hinaus ermöglicht es auch eine Online-Prozessverriegelung über den »SMEMA Mechanical Equipment Interface«-Standard. Zusätzlich ist das smart.MESDevice als kostengünstige Hardwareplattform mit einem Touchscreen für anlagennahe HMI-Anwendungen – HMI-Apps – einsetzbar. 

Das smart.MESDevice von iTAC beinhaltet verschiedene Software-Module aus dem iTAC-Middlewareportfolio. Die Plug & Play-Komponente lässt sich über eine zentrale Applikationsserver-seitige Konfiguration in Produktionsanlagen und Prozessabläufe integrieren und stattet diese mit intelligenten MES-Funktionen aus. Dabei werden die Software-Anwendungen über einen smart.FactoryAppStore (sFAS) der iTAC.MES.Suite zur Verfügung gestellt und verwaltet. Somit stellt der sFAS die für den Betrieb eines Enterprise MES elementaren anlagennahen Apps zur Verfügung. »Das Internet der Dienste wird somit auch im produktionsnahen Umfeld Realität«, so Meuser. »Von der universellen Maschinenintegration profitieren sowohl Maschinenhersteller, die somit ab sofort problemlos die Integration in die überlagerte iTAC.MES.Suite umsetzen können, als auch Systemanbieter, denn die anlagen- und fertigungsnahe Prozessintegration ist jetzt erheblich vereinfacht und standardisiert möglich. Somit stellen wir weitere zentrale Weichen zur Umsetzung der „Industrie 4.0“-Anforderungen«