»Digitale Zukunftskommune@BW« Potenzial digitaler Modellstädte nutzen

In den Fokus rückt Roland Berger die drei Hauptbereiche Anwendungsfelder, strategische Planung und IT-Infrastruktur sowie eine Vielzahl von Einzelaspekten. Besondere Bedeutung haben dabei die sechs ineinandergreifenden Anwendungsfelder öffentliche Verwaltung, Gesundheit, Bildung, Energie und Umwelt, Gebäude sowie Mobilität.
In den Fokus rückt Roland Berger im Bereich Smart Cities die Anwendungsfelder strategische Planung und IT-Infrastruktur sowie eine Vielzahl von Einzelaspekten. Besondere Bedeutung haben dabei die sechs ineinandergreifenden Anwendungsfelder öffentliche Verwaltung, Gesundheit, Bildung, Energie und Umwelt, Gebäude sowie Mobilität.

Das hört sich gut an deshalb gibt Baden-Württemberg 7,6 Mio. Euro für den Wettbewerb »Digitale Zukunftskommune@BW« aus.

Baden-Württembergs Vize-Regierungschef Thomas Strobl (CDU) will das Potenzial von Modellstädten wie Karlsruhe nutzen, um bei der Digitalisierung voranzukommen. Das Land habe deshalb den Wettbewerb »Digitale Zukunftskommune@BW« gestartet. »Wir nehmen dafür 7,6 Millionen Euro in die Hand«, sagte der auch für Digitalisierung zuständige Innenminister am Mittwoch bei einem Besuch des sogenannten House of Living Labs im Forschungszentrum Informatik FZI in Karlsruhe.

Mit dem Wettbewerb sollen bis zu vier digitale Modellkommunen bei Verwaltung, Mobilität oder Gesundheit gefördert und weitere 50 Kommunen bei der Entwicklung ihrer Digitalisierungsstrategie unterstützt werden.

Strobl sieht Baden-Württemberg als »innovativsten Standort in Europa«. Zugleich meinte er: »Hier muss auch dringend mehr passieren.« Nach einer Studie des Tübinger Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW), über die »Mannheimer Morgen« und »Heilbronner Stimme« berichteten, hinken Südwest-Betriebe der Digitalisierung hinterher. Sie beschäftigen sich demnach weniger mit den Chancen und Risiken als die deutschen Betriebe im Schnitt.

In Karlsruhe ist man schon weiter: Dort, wo 1984 die erste E-Mail empfangen wurde, studieren heute 10 000 Menschen Informatik; 25 Forschungseinrichtungen befassen sich mit IT- und Digitalisierungsthemen und sind Strobl zufolge Forschungsmarktführer.