Protolabs Mit digitaler Fertigung auf Erfolgskurs

Blick in die Fertigung auf 3D-Druckern von Protolabs.
Blick in die Fertigung auf 3D-Druckern von Protolabs.

Mit der Idee, 3D-Druck, die CNC-Bearbeitung und Spritzguss flexibel zu kombinieren, wächst Protolabs kräftig.

Um 15,6 Prozent auf 344,5 Mio. Dollar konnte Prototlabs den Umsatz 2017 gegenüber dem Vorjahr steigern. Im vierten Quartal sprang er sogar um 30,2 Prozent auf 94,2 Mio. Dollar.

Protolabs sieht sich als führenden Anbieter auf dem Gebiet der digitalen Fertigung für Prototypen und kleine Serien. Das Unternehmen produziert auf 3D-Druckern, CNC- sowie Kunststoff-Spritzguss-Maschinen und hat im vierten Quartal insgesamt 16.985 einzelne Anfragen von Produktentwicklern und Ingenieuren bearbeitet. Dies entspricht einem Anstieg von 20,9 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2016.

Der Nettogewinn ist im Geschäftsjahr 2017 auf 51,8 Mio. Dollar gestiegen. Dies entspricht 1,93 Dollar Gewinn pro Aktie (verwässert) verglichen mit 42,7 Millionen Dollar oder 1,61 Dollar Gewinn pro Aktie (verwässert) in 2016.

Der bereinigte Umsatz vor der Akquirierung des Unternehmens RAPID mit 3,6 Mio. Dollar Umsatz und dem Einfluss durch eingestellte Services, liegt bei 340,4 Mio. Dollar, was einem Wachstum von 16,1 Prozent gegenüber 2016 entspricht.

Weil Protolabs die Produkte in den unterschiedlichen Techniken innerhalb weniger Tage herstellt, können die Anwender sehr schnell auf den Markt kommen. Zudem können sie den Service während des gesamten Produktlebenszyklus nutzen.  

Das Online-Portal ist der Schlüssel

Im Zentrum der digitalen Fertigung sitzt ein Konfigurator, also das Online-Portal.  Der Anwender übermittelt seine CAD-Daten an Protolabs, wählt die Fertigungsverfahren aus und setzt die Materialparameter. Protolabs ist so in der Lage, Additive Fertigungsverfahren, die CNC-Bearbeitung sowie den Spritzguss flexibel zu kombinieren. Zu den Additiven Verfahren zählen Stereolithografie, Lasersintern und das direkte Metall-Laser-Sintern. Es handelt sich um ausgereifte Industrieprozesse mit der Stückzahl 1 bis zur Serienfertigung z.B. in der Medizintechnik.

Der Konfigurator führt die notwendigen Produkt- und Machbarkeitsanalysen (DFM) voll automatisch durch. Zudem liefert Protolabs Kostenkalkulationen, Verbesserungsvorschläge für die Konstruktion und Beratung. So kann der Anwender  verschiedene Möglichkeiten eigenständig durchspielen und erhält einen Überblick über die jeweiligen Kosten. Die Experten von Protolabs schlagen bei Bedarf Design-Änderungen vor und erklären die Vor-und Nachteile der verschiedenen Fertigungstechniken für einen bestimmten Fall.