Precision Agriculture LoRaWAN Plattform für die Landwirtschaft

Tiere lassen sich auch in abgelegenen Gegenden mit Hilfe von LoRaWAN effektiv überwachen
Tiere lassen sich auch in abgelegenen Gegenden mit Hilfe von LoRaWAN effektiv überwachen

Das IoT revolutioniert die Landwirtschaft. LoRaWAN wird dabei eine wichtige Rolle spielen.

Stream Technologies, CENSIS, das Innovation Centre for Sensor and Imaging Systems, sowie Industriepartner bauen gerade eine Reihe von LoRa-basierten Netzen in städtischen und ländlichen Gegenden von Schottland auf. Unter anderem können sie auf Basis der LoRa-Technik Daten zur Verschmutzung der Umwelt sammeln, wertvolle Güter verfolgen sowie Tiere im Gelände überwachen und sie selbst an entlegenen Orten aufspüren.

»Die LoRa-Netzwerke in Schottland eröffnen der Landwirtschaft ganz neue Möglichkeiten, denn die LoRa-Technik verschafft den Landwirten auf einfache Weise den Zugang zu sehr vielen Daten, die die unterschiedlichen Sensoren auf ihren Höfen, Weiden und Feldern sammeln können«, sagt Craig Fleming, Senior Business Development Manager vom CENSIS. Auf der 11th European Conference on Precision Agriculture, die kürzlich in Edinburgh stattgefunden hat, demonstrierte CENSIS, wie sich der CO2-Gehalt in der Luft, die Temperatur und die Feuchtigkeit in der Kongresshalle messen ließen. Systeme, die Hoofprint Technologies entwickelt hat, um Tiere in entlegenen Ländereien zu überwachen, wurden vor Ort eingesetzt. In der Kongresshalle demonstrierten die beteiligten Firmen, wie die Besucher verfolgt werden konnten. Auch Live-Daten zu Feuchte und Temperatur, die auf dem Rasen rund um die Kongresshalle gesammelt wurden, sowie Daten aus entfernten Farmen in den Bergen wurden eingespielt, um zu zeigen, wie das System genau funktioniert.

Dort kamen Sensoren zum Einsatz, die an Tieren angebracht sind und sie überwachen. Außerdem waren Sensoren eingebunden, die die dort herrschenden Temperaturen, die Windgeschwindigkeit und die Windrichtung aufnahmen.  Auf Basis dieser Daten lassen sich Aussagen über die Gesundheit der Tiere erstellen, sie geben aber auch darüber Auskunft, welchen Dünger und welche Düngemethoden auf den Feldern am besten zur Anwendung kommen.

Für die richtigen Verbindungen sorgte Stream Technologies mit ihren IoT-X-Plattformen, auf deren Basis zahlreche LoRaWAN-Netze funktionieren. Diese Plattformen können auch die Verbindung zu zellulären Netzen und zur Satellitenkommunikation übernehmen, falls dies zusätzlich zu LoRa nötig sein sollte.  Insbesondere zeigte Inmarsat, wie die Kommunikation im IoT auch ohne zelluläre oder LoRa-Netzwerke über Satelliten aufrecht erhalten werden kann.

»Für den Einsatz in der Landwirtschaft kommt es darauf an, dass die laufenden Kosten für das System und die Vernetzung niedrig sind. Genau das machen wir mit unserem skalierbaren IoT-X-Plattformen«, sagt Mohsen Shakoor, für strategische Partnerschaften bei Stream verantwortlich. »Wir bringen verschiedene Verbindungstypen zusammen und integrieren alles mit unseren Partnern zu einem IoT-Ecosystem, das von den Sensoren bis auf den Datenanalysen basierende Vorhersagen alles abdeckt. Darauf lassen sich nach Bedarf ganz neue Geschäftsmodelle entwickeln, die den Landwirten neue Einnahmequellen erschließen.«