IC Insights IoT-Umsätze leicht nach unten korrigiert

Der Umsatz mit Halbleitern für das Internet of Things von 2014 bis 2020 sowie die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate zwischen 2015 und 2020.
Der Umsatz mit Halbleitern für das Internet of Things von 2014 bis 2020 sowie die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate zwischen 2015 und 2020.

Das Umsatzwachstum im IoT-Umfeld hat sich weniger stark entwickelt als vorhergesehen: IC Insights korrigiert es leicht nach unten – auf hohem Niveau.

Zwischen 2015 und 2020 wird der Umsatz mit Halbleitern, die in IoT-Geräten landen, laut der neusten Marktstudie von hatte IC Insights um 14,9 Prozent wachsen. Damit haben die Analysten ihre Vorhersage vom Dezember 2016 leicht nach unten korrigiert: Damals waren sie noch von einem Plus von 15,6 Prozent ausgegangen. Im Jahr 2020  erreicht der Umsatz damit 31,1 Mrd. Dollar und nicht wie ursprünglich gedacht 32,0 Mrd. Dollar.

Dennoch springt der der Umsatz mit Halbleitern für den Einsatz in Geräten, die im Internet of Things Einsatz finden, in diesem Jahr voraussichtlich um 16,2 Prozent auf 21,3 Mrd. Dollar nach oben. (Wobei IC Insights den Umsatz für 2016 von 18,4 auf 18,3 Milliarden Dollar reduziert hat).

Der Grund für die leichte Korrektur auf hohem Niveau: IC Insights hatte ursprünglich mit einer stärkeren Entwicklung der Nachfrage im Bereich Smart Cities gerechnet. Allerdings sei die erste Welle der Smart-Meter-Installationen in vielen Ländern abgeschlossen, so dass hier geringer Bedarf bestehe. Auch Smart-City-Projekte, die vor allem die öffentliche Hand finanziert, haben sich nicht wie ursprünglich vorausgesehen entwickelt, einfach weil öffentliches Geld knapp ist.

Das CAGR für Wearables in den Jahren 2015 bis 2020 hat IC Insights von 18,8 auf 17,1 Prozent korrigiert, insbesondere weil sich das Segment der Smart Watches nicht wie gedacht entwickelt. Auch den CAGR im Bereich Smart Homes senken die Analysten von 22,7 auf 21,3 Prozent, den CAGR von Connected Cars von 33,1 auf 32,9 Prozent.