Cluster für KI und IoT IBM Watson Hauptsitz in München eröffnet

IBM-Chefin Harriet Green (Mitte) bei der Eröffnung.

Rund 200 Millionen US-Dollar hat IBM in den neuen Standort investiert. Mit der Eröffnung am 16. Februar fiel auch der Startschuss für das IBM Innovationsökosystem rund um künstliche Intelligenz - KI - und IoT.

Mitglied dieses  Ökosystems ist unter anderem BMW. Das Unternehmen wird einen Teil seiner Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in eines der neu geschaffenen IBM Industry-Collaboratories in das IoT-Center verlagern. Insgesamt werden in München rund 1.000 IoT-Experten von IBM gemeinsam mit Partnern und Kunden zusammenarbeiten. Dazu gehören ab sofort auch die europäische Technologie-Initiative EEBus, BNP Paribas, Capgemini, Tech Mahindra und Avnet.

Mit dem weltweiten Watson IoT-Headquarter in München beschreitet IBM neue Wege der Zusammenarbeit: So werden in so genannten Collaboratories – eine Zusammensetzung aus den Worten „Collaboration“ und „Laboratories“ – IBM Experten gemeinsam mit Kunden, Partnern und Forschungseinrichtungen an neuen kognitiven Technologien und Lösungen arbeiten. Diese offene, unternehmens- und grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird damit gleichzeitig zur Keimzelle eines neuen Ökosystems für Innovation.

„Wir haben mittlerweile in unserem Geschäftsbereich weltweit über 6000 Kunden und Partner, von denen sehr viele mit uns im Watson IoT Center zusammenarbeiten wollen“, sagt Harriet Green, General Manager, IBM Watson IoT, Cognitive Engagement and Education. „Gemeinsam werden wir ein neues globales Ökosystem für Innovation auf den Weg bringen, in dem erforscht wird, wie kognitive und IoT-Technologien ganze Branchen und unser tägliches Leben verändern.“